Trio Antamár begeisterte im Kunstpavillon Burgbrohl
Außergewöhnliche Performance
Musikerinnen gaben Konzert unter dem Titel „Die vier Elemente“
Burgbrohl. Jüngst fand im Kunstpavillon Burgbrohl ein außergewöhnliches Konzert statt. Das Trio Antamár bot ein musikalisches Gesamtkunstwerk, das seinesgleichen suchte und genau zu der Intention des Kunstpavillons von Karin Meiner passte. Die Kombination von klassischen Musikwerken und freien Improvisationen zog die Zuhörer in ihren Bann.
Tanja Schwarz, Margarete Herrig und Anneke Bouwman setzten dabei kunstvoll Gesangs- und Flötenstücke, begleitet von Cello oder Xylophon, so ein, dass sie zusammen mit der Sprache den Rahmen bildeten, in den freie Improvisationen auf einem vielfältigen Instrumentarium eingebettet wurden. Antamár begeisterte mit dem Spiel von Cello, verschiedenen Flöten, Trommeln, Percussion, Klangschalen, Monochord, Gongs und Stabspielen. Die Musikerinnen verwoben Klänge zu Klangbildern, die die Zuhörer in die verschiedenen Qualitäten der einzelnen Elemente eintauchen ließen. Durch die großen Fensterfronten des Kunstpavillons waren die Zuhörer aufgrund des freien, herrlichen Blicks nach draußen in die Weite der Eifel direkt mit den Elementen verbunden. Diese zeigten sich passend zur Musik als beeindruckende, weil unplanbare Erscheinung. Beim Element Wind zum Beispiel brachte eine heftige Windböe die Zweige der umliegenden Bäume zum Schwanken. Beim letzten Element Feuer, getragen von der Spiel- und Improvisationsfreude von Antamár, glühte der Himmel in feurigem Abendrot.
Insgesamt war dieses musikalische Gesamtkunstwerk eine äußerst gelungene Veranstaltung an einem schönen Ort. Die Zuhörer bedankten sich mit lang anhaltendem Beifall. Nach der Performance standen Musikerinnen für Fragen zu den vielfältigen Instrumenten und der Vorstellung zur Verfügung, was das Publikum rege nutzte. Man darf gespannnt sein auf die zukünftigen Auftritte von Antamár.
