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Alte Kapelle der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Remagen

Außergewöhnlicher Konzertabend

Pianisten Trung Sam und Monika Tschurl sowie Geiger Michael Dartsch treten auf

Außergewöhnlicher Konzertabend

Pianist Trung Sam. Foto: privat

13.10.2017 - 16:00

Remagen. Als Einstimmung auf Allerheiligen und Allerseelen findet am Sonntag, 29. Oktober um 17 Uhr ein außergewöhnliches Konzert in der Alten Kapelle der Pfarrkirche St. Peter und Paul zu Remagen mit den Pianisten Trung Sam und Monika Tschurl sowie dem Geiger Michael Dartsch statt. Das Programm bietet die seltene Gelegenheit, das großartige „Deutsche Requiem“ op. 45 des Romantikers Johannes Brahms einmal nicht in der bekannten Version für Solisten, Chor und Orchester, sondern in der Fassung für Klavier zu vier Händen zu erleben. Diese stammt von Brahms höchstpersönlich; er schreibt hierzu in einem Brief: „Die Hölle ist absolviert. Ich habe mich der edlen Beschäftigung hingegeben, mein unsterbliches Werk auch für vierhändige Seelen genießbar zu machen. Jetzt kann es nicht untergehen. Übrigens ist es ganz vortrefflich geworden.“ Dass diese Fassung des Requiems nahezu unbekannt ist, war für die Pianisten Trung Sam und Monika Tschurl ein Grund mehr, sich dieser Aufgabe zu stellen.

Brahms verwendete nicht den üblichen lateinischen Text, sondern suchte besonders berührende und tröstende Bibelworte aus, die Michael Dartsch rezitieren wird. Text und Musik können so unabhängig voneinander auf fast meditative Art wirken. Zwei innige und tiefgründige Spätwerke aus Brahms Feder führen auf das Requiem hin: die Sonate für Klavier und Violine in A-Dur op. 100 und sein letztes Klavierwerk, die Klavierstücke op. 119.

Der Pianist Trung Sam konzertierte mit renommierten Sängern wir Christian Elsner, Christoph Prégardien und Roman Trekel und erhielt mehrere Preise als Liedbegleiter. Eine Pressestimme befand, er spiele „mit hoher Anschlagskultur und bezauberndem Farbenreichtum“. Trung Sam trat bei Festivals wie der Schubertiade Schwarzenberg und den Ludwigsburger Schlossfestspielen sowie in Häusern wie dem Konzerthaus Berlin, der Philharmonie Essen, dem Wiener Musikverein und der Tonhalle Zürich auf. Als Künstler und Leiter von Meisterkursen ist er außerdem auch regelmäßig im Ausland zu Gast. Er unterrichtet an den Musikhochschulen in Bremen und Würzburg. CD-Aufnahmen von Trung Sam sind bei Carus und Harmonia Mundi erschienen.

Im Duo mit der Pianistin Monika Tschurl wird er dieses Jahr noch einmal im Historischen Gemeindesaal der Bonner Erlöserkirche zu hören sein. Monika Tschurl und Michael Dartsch konzertierten unter anderem in Österreich und Ungarn, wo sie im Schloss Esterházy, der historischen Wirkungsstätte Joseph Haydns, gastierten und an die Alte Musikakademie Budapest (Franz-Liszt-Museum) eingeladen wurden. Überdies traten sie als Solisten in Doppelkonzerten mit Orchestern auf. Bei Telos erschien ihre CD mit Werken Joseph Haydns, zu der die Presse das „lebendige, klar artikulierte Spiel der gut harmonierenden Partner“ herausstellte.

Monika Tschurl gab ihr Können an der Musikhochschule Detmold und der Hochschule für Kirchenmusik Aachen weiter und leitet den Fachbereich Begabtenförderung und studienvorbereitende Ausbildung an der Musikschule der Stadt Bonn. Michael Dartsch bekleidet eine Professur für Musikpädagogik an der Hochschule für Musik Saar; er gastierte als Geiger und Barockgeiger bei Festivals und spielte Rundfunk- und CD-Aufnahmen ein.

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juergen mueller:
Was heutzutage so alles eine Pressemitteilung wert ist. Da wird jemand, alkoholisiert, gleich zu etwas abgestempelt, was noch garnicht bewiesen ist und womöglich nur aus einer Alkohollaune heraus geschah. Sicherlich ein öffentliches Ärgernis und zugleich für die ausführende Hand auch lebensbedrohlich. Aber ein Aufreger? Finde ich nicht. Da regen sich wieder Zweibeiner über etwas auf, was sie mit Sicherheit, zwar nicht öffentlich (oder doch?), aber zumindest zuhause im stillen Kämmerlein oder einem sonstigen stillen Örtchen selbst schon einmal "gehändelt" haben. Da ging jemandem ganz einfach nur der TRIEB durch, was der TRIEBfahrzeugführer ja auch sofort erkannt hat, der ja sehr genau hingeschaut haben muss.
ROTMILAN:
Für alle, die nicht das geistige Niveau von EIKE e.V. und Herrn Uwe Klasen erreicht haben - soll heißen: Das Zusammenfallen von zwei/mehreren Ereignissen bedeutet noch keine Wechselbeziehung der Ereignisse und erst recht noch keine Ursache/Ursächlichkeit für ein bestimmtes Ereignis - eine bestimmte Erscheinung in der Natur. Herr Klasen leugnet den Klimawandel durch jedenfalls überwiegend menschliche Einflüsse auf dem geistigen Niveau von Scheinwissenschaftlichkeit. Was sich klug anhören soll, ist nicht zwangsläufig klug aus sich heraus. Die Analyse von Frau Dr. Etscheidt ist zutreffend. Wer dies in Zweifel zieht mit "Argumenten" der dargestellten "Güte" von Herrn Klasen, wird auch nicht in Zweifel ziehen, dass die Erde eine Scheibe sei.
Uwe Klasen :
Klimawandel, Starkregen: Eine Koinzidenz ist noch keine Korrelation und bedeutet erst recht noch keine Kausalität
J. Holstein:
Es steht zu hoffen, dass die Planer bei einer zukunftsfähigen Lösung für die Innenstadt nicht ausschließlich für das Verkehrsmittel Auto planen. Während man in vielen Städten ja bereits verzweifelt überlegt wie man Belastung in den Innenstädten verringern kann, sollte man in Sinzig aus den Fehlern der Vergangenheit lernen und bei der Planung den Fokus auf die emissionsfreien Verkehrsmittel Fahrrad und Füße richten. Eine Anbindung an den Bahnhof oder die Ahr muss in Sinzig nun definitiv nicht auf Autoverkehr ausgerichtet sein - zum Glück sind es ja jeweils nur wenige hundert Meter! Mit einem vernünftigen, funktionierenden Leihradkonzept, echten Radwegen und einer autofreien Anbindung an Wanderstrecken könnte Sinzig seine Attraktivität als touristisches Ziel zukunftsfähig ausbauen.
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