Allgemeine Berichte | 14.03.2024

Neue Selbsthilfegruppe gegen Essstörungen in Neuwied

Austausch unter Betroffenen

Neuwied. Eine Essstörung stellt eine Suchterkrankung dar, bei der das Verhältnis zur „Droge Essen“ so intensiv ist, dass Betroffene davon nicht loskommen. Verschiedene Formen wie Anorexia nervosa, Bulimarexie oder Bulimia nervosa führen dazu, dass das Essverhalten den Lebensalltag dominiert. Diese Sucht kann gravierende Folgen für Körper und Seele haben, einschließlich Schuld-, Scham-, und Versagensgefühle sowie Depressionen und Selbstmordgedanken.

Der Austausch unter Betroffenen, die über ähnliche Erfahrungen verfügen, erweist sich als äußerst wertvoll und kann entscheidende Schritte in Richtung eines neuen Lebenswegs unterstützen. In einer neu gegründeten Selbsthilfegruppe soll dieser gegenseitige Support gefördert werden. Mitglieder können Strategien zur Bewältigung der Sucht und Methoden zur Linderung der Symptome austauschen sowie durch gemeinsame Aktivitäten die Freude am Leben steigern.

Das Gründungstreffen der anonymen Selbsthilfegruppe findet am Mittwoch, 3. April, von 17 bis 18.30 Uhr im Schöppche (Hofeinfahrt Caritasverband), Heddesdorfer Straße 5 in 56564 Neuwied statt. Anschließende wöchentliche Treffen sind zur selben Uhrzeit geplant. Die Teilnahme an der Gruppe ist kostenlos und ohne vorherige Anmeldung möglich. Weitere Informationen können über die Neuwieder Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe bei Jens Arbeiter unter der Telefonnummer (0 26 31) 98 75 29 oder per E-Mail an arbeiter@caritas-neuwied.de sowie bei der Gruppenleitung Gitte unter der Telefonnummer (01 51) 65 12 67 98 eingeholt werden.

BA

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