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Bildung in der digitalen Welt – Schule kann Lernen weiterhin ermöglichen

Auswirkungen der Krise auf das Schulleben

06.04.2020 - 14:37

Höhr-Grenzhausen. Um die Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen und zu verlangsamen sind neben weiteren Maßnahmen, die der Einschränkung von sozialen Kontakten dienen, seit dem 16. März 2020 alle Schulen bis zum Ende der rheinland-pfälzischen Osterferien, also bis zum 17. April 2020, für den regulären Betrieb geschlossen. So konnten die Schülerinnen und Schüler bereits drei Wochen vor Ferienbeginn ihre jeweilige Schule nicht mehr besuchen. Diese drei Wochen galten jedoch weiterhin als Schulzeit und stellten alle am Schulleben Beteiligten kurzfristig vor neue Herausforderungen. Ob die aktuelle Befristung nach den Osterferien verlängert wird oder ob das Schulleben am 21. April 2020 wieder in gewohnten Bahnen startet, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar. Eine Entscheidung zu dieser Frage wird aufgrund der dynamischen Verbreitung des Corona-Virus voraussichtlich erst zum Ende der Osterferien getroffen.

BLICK aktuell wollte wissen, wie das Gymnasium im Kannenbäckerland (GiK) in Höhr-Grenzhausen mit der aktuellen Lage umgeht, welche besonderen Herausforderungen an die Schule, die Lehrkräfte und die Schülerinnen und Schüler, aber auch an die Eltern in dieser außergewöhnlichen Phase gestellt werden und wie die Kommunikation untereinander gelingt. Dazu gibt der Schulleiter des Gymnasiums, Nino Breitbach, gerne Auskunft.


Kollegium stellt sich mit großer Bereitschaft der neuen Situation


BLICK aktuell: Herr Breitbach, der Corona-Virus verbreitet sich weltweit rasend schnell. „Bleibt zuhause“ ist die dringliche Bitte. Seit drei Wochen können daher auch die Lehrerinnen und Lehrer des GiK nicht mehr vor Ort unterrichten. Waren Sie auf eine solche Situation vorbereitet?

Nino Breitbach: Auch wenn man im Nachhinein sagen muss, dass die Entwicklung zu erwarten war, kam die Entscheidung für uns doch recht kurzfristig. Wir hatten aber die Möglichkeit, allen Schüler/innen noch rechtzeitig Bescheid zu geben, dass sie ihre Lernmaterialien mit nach Hause nehmen und auch am Wochenende vor der Schulschließung noch einmal die Gelegenheit gegeben, Bücher, Hefte usw. abzuholen.

Mit Beginn der Schulschließung waren dann auch schon viele Rahmenbedingungen durch Ministerium und ADD vorgegeben, sodass wir einen recht klaren organisatorischen Leitfaden hatten. In der Dienstbesprechung am ersten Montag hatte ich dann die Möglichkeit, das Kollegium auf die ungewohnte Situation einzustimmen und bin dabei auf viel Verständnis und große Bereitschaft gestoßen, sich dem neuen Unterrichtsszenario zu stellen.

BLICK aktuell: Als Schule müssen Sie das Bildungsangebot an die Schülerinnen und Schüler aufrechterhalten. Dies kann mithilfe von digitalen Lernmanagementsystemen zur Unterstützung des E-Learning wie zum Beispiel Schoolodgy Learning, Moodle, OMEGA und Zoom oder einfach durch Übermittlung der Lernaufträge per E-Mail erfolgen. Für welche Variante hat sich das GiK entschieden und warum?

Nino Breitbach: Da wir mit Frau Kucher eine Kollegin haben, die sich seit Monaten intensiv darum bemüht hatte, alle Schüler/innen und Lehrer/innen für die Lernplattform „Moodle“ anzumelden, waren wir gut darauf vorbereitet, von heute auf morgen den Unterricht umzustellen. Allerdings war Moodle seitens des Landes stets nur als Ergänzung des Unterrichts gedacht, nicht aber als Ersatz.

Insofern mussten wir in den ersten Tagen auch auf andere Kommunikationsmöglichkeiten wie E-Mail oder Skype umstellen bzw. Abstriche bei dem erforderlichen Rücklauf durch die Schüler/innen machen. Vor einer guten Woche wurde Moodle allerdings deutlich aufgerüstet und läuft nun sehr stabil.


Online-Unterricht läuft sehr gut


BLICK aktuell: Wie kommen die Schülerinnen und Schüler mit dieser Art der Aufgabenübermittlung und des Lernens nach Ihren bisherigen Erfahrungswerten zurecht?

Nino Breitbach: Wir haben insgesamt viel Lob für unsere Unterrichtsorganisation und die Transparenz erhalten, mit der wir uns der Situation gestellt haben. Natürlich mussten auch die Lehrer/innen zunächst einmal Erfahrungen sammeln, wie sie ihre Unterrichtsinhalte online vermitteln können.

Die Bandbreite, die wir im Lernverhalten der Schüler/innen im normalen Unterricht haben, zeigte sich auch hier: Manche waren sehr engagiert, manche eher zurückhaltend. Natürlich hängt dies auch mit den Möglichkeiten, die man im häuslichen Umfeld hat, zusammen. Wenn die Eltern im Home Office sind, können die Kinder nicht immer auf das Internet zugreifen.

Wie effektiv der Unterricht war, wird man aber wohl erst wirklich sehen können, wenn der normale Schulbetrieb wieder angelaufen ist.


Eigenverantwortliches Lernen bringt jetzt erhebliche Vorteile


BLICK aktuell: Die Arbeitsaufträge sollen so konzipiert sein, dass sie das eigenverantwortliche Lernen über einen längeren Zeitraum unterstützen sowie den Lernstand jedes Einzelnen berücksichtigen. Wie wird insbesondere der letzte Aspekt unter den gegebenen Umständen an Ihrer Schule umgesetzt?

Nino Breitbach: Als G8GTS-Gymnasium bildet eigenverantwortliches, selbstbestimmtes Lernen bei uns ohnehin einen besonderen Schwerpunkt. Insofern sind die Schüler/innen gewohnt, Verantwortung für ihr Lernen zu übernehmen und Eigeninitiative zu entwickeln. Dies kommt ihnen nun sehr entgegen.

Die Arbeitsaufträge differenzieren altersgemäß zwischen kurzen überschaubaren Einheiten und längerfristigen Aufgaben. Aber auch zwischen den einzelnen Fächern gibt es Unterschiede in der Vermittlungsform. Da in der Regel die Ergebnisse der Lernaufträge gesammelt werden, ist es möglich, auf Schwächen und Stärken einzelner Schüler/innen einzugehen. Dies würde insbesondere dann sehr relevant, wenn die Schulschließung verlängert würde.

BLICK aktuell: Die Ausstattung der Lernenden mit digitalen Endgeräten ist, genauso wie die Breitbandanbindung, unterschiedlich. Wie kann unter diesem Gesichtspunkt und in der akuten Krise die Chancengleichheit aller Schülerinnen und Schüler berücksichtigt werden?

Nino Breitbach: Es haben bei uns alle Schüler/innen einen Internet-Zugang und Zugriff auf Moodle. Es kam vor, dass Arbeitsaufträge von manchen Schüler/innen erst später abgerufen werden konnten als bei anderen – sie kamen aber alle irgendwann an und konnten bearbeitet werden. Bei den Rücklauffristen mussten wir toleranter sein als normalerweise, aber ich denke nicht, dass es einzelne Schüler/innen gibt, die nicht wussten, was sie zu tun haben.

Leid tun mir allerdings unsere Schüler/innen im Intensivkurs Deutsch, die die bei uns übliche tägliche Betreuung dringend nötig hätten, um schnell die Sprache zu lernen.


Zeugnisnoten nicht gefährdet


BLICK aktuell: Nach Einschätzungen der Johannes Gutenberg Uni in Mainz vom 29.03.2020 würde mit einer Aufhebung der Kontaktsperren nach den Osterferien eine zweite Welle an Neuinfektionen durch den Corona-Virus auf uns zurollen. Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass die Schulen in Rheinland-Pfalz weiterhin geschlossen blieben. Da in der Zeit seit den Schulschließungen die Arbeiten der Schülerinnen und Schüler nicht benotet werden dürfen, könnte dies bedeuten, dass für die Erhebung der Zeugnisnoten zu wenige Beurteilungen, sprich zu wenige Noten, vorliegen. Welche Vorgaben haben die Schulen hierzu? Gibt es in dieser Ausnahmesituation auch eine Ausnahmeregelung für die Festlegung der Zeugnisnoten?

Nino Breitbach: Grundlage für die Zeugnisnote ist eine hinreichende Anzahl von Einzelnoten. Bezüglich der Stufen 5-9 mache ich mir hier keine Sorgen, weil ja ein Großteil des Schuljahres bereits vorbei ist. Da kann man im Notfall auch auf eine Klassenarbeit oder einen anderen Leistungsnachweis verzichten, um in den sechs Stufen von „sehr gut“ bis „ungenügend“ eine angemessene Endnote festzulegen. Bei der Stufe 10 ist es ähnlich.

Schwieriger wird es in den Stufen 11 und 12 werden, bei denen es für jedes Halbjahr Noten gibt, die zudem von 15 – 0 Punkten stärker ausdifferenziert sind und auch eine Bedeutung für die Abiturnote haben. In diesen Stufen ist es aber auch im normalen Unterricht vielfach üblich, dass Schüler/innen Leistungsnachweise in häuslicher Arbeit erbringen (Referate, Ausarbeitungen etc.). Da kann man den Schüler/innen entgegenkommen und diese Leistungen auch jetzt bewerten. Die Bereitschaft seitens der Schüler/innen hierzu ist nach den Rückmeldungen der Kolleg/innen sehr groß und das Nichterledigen von Arbeitsaufträgen die absolute Ausnahme.

BLICK aktuell: Sollten die Schulen nach den Osterferien tatsächlich für einen bestimmten Zeitraum weiter geschlossen bleiben, stellt sich unweigerlich die Frage, wie der Lernstoff aus dem Rahmenlehrplan vermittelt und so das Defizit aufgeholt werden kann. Welche Ansätze hat das GiK hierzu?

Nino Breitbach: Zum einen kann man ja weiterhin auch neuen Lernstoff vermitteln – bei einer Verlängerung der Schulschließung wird das unumgänglich sein - zum anderen haben die meisten Schüler/innen ja noch einige Jahre ihrer Schulzeit vor sich, so dass genügend Zeit bleibt, Ausfälle zu kompensieren. Natürlich wird man die Ansprüche an die Kenntnisse und Fähigkeiten der Schüler/innen der Situation anpassen müssen, aber das gilt ja auch für andere Situationen, in denen der Unterricht nicht wie gewohnt gehalten werden kann. Ich denke, damit adäquat umzugehen, ist für alle Lehrer/innen – gleich an welcher Schule – selbstverständlich.

Zudem gibt es zwischen Aufnahme des Normalbetriebs und Schließung der Schulen eine große Bandbreite von Differenzierungsmöglichkeiten, mit denen man der dann aktuellen Situation gerecht werden könnte. Ich habe großes Vertrauen in die Verantwortlichen, dass man zu einer guten und vernünftigen Lösung kommen wird.


Abiturprüfungen finden statt


BLICK aktuell: In der Klassenstufe 12 stehen die Abiturprüfungen vor der Tür. Die dringendste Frage für die jungen Menschen ist sicherlich, ob zunächst die schriftlichen Prüfungen im Mai regulär stattfinden können sowie im Anschluss auch die mündlichen Prüfungen und wie bzw. ob die Abiturfeier gestaltet werden kann. Liegen Ihnen zum jetzigen Zeitpunkt aktuelle Informationen dazu vor?

Nino Breitbach: Wir haben alle erforderlichen Unterlagen für das Abitur durch das Bildungsministerium bereits bekommen – von uns aus könnte es sofort losgehen. Daher gehe ich fest davon aus, dass wir am 30. April mit dem schriftlichen Abitur in Deutsch beginnen werden – selbst wenn die anderen Jahrgangsstufen noch nicht wieder zur Schule kommen dürften. Eventuell werden einige zusätzliche Schutzmaßnahmen und organisatorische Änderungen notwendig sein, aber das lässt sich alles lösen.

Ob es zu einer Abiturfeier im Juni kommen wird, wage ich nicht vorherzusagen – aber diese Feier ließe sich notfalls ja auch verschieben. Wichtig ist zunächst einmal, dass alle sich gut auf die Abiturprüfungen vorbereiten und das Abitur bestehen.

BLICK aktuell: Herzlichen Dank Herr Breitbach für dieses aufschlussreiche und informative Interview. Ihnen und dem Kollegium des GiK wünschen wir alles Gute für die nächsten Wochen und Monate. Bleiben Sie gesund!

Das Gymnasium im Kannenbäckerland war auf die Situation also gut vorbereitet, hat schnell und flexibel an die sich ändernden Anforderungen reagiert und hat die Situation fest im Griff.

Das pädagogische Landesinstitut gibt in einer Handreichung übrigens Anregungen und Ideen zum onlinegestützten Unterricht während der Schulschließungen. Darin findet man unter anderem Faustregeln für angemessene Zeitspannen für das onlinegestützte Lernen, Anregungen zur Aufgabenstellung und der Aufrechterhaltung des Kontaktes sowie Tipps rund um das Online-Lernen und die Elternberatung.

Alle wichtigen Informationen finden Interessierte entweder auf der Seite des GiK oder unter diesem Link: https://eltern.bildung-rp.de/corona.html auf dem Bildungsserver Rheinland-Pfalz. Von dort kommt man zu weiterführenden Links zum Elternbrief der Bildungsministerin vom 27.03.2020, zum Elternbrief des pädagogischen Landesinstitutes vom 31.03.2020 sowie zur Handreichung zum onlinegestützten Unterricht mit wertvollen Informationen zur Unterrichtssituation in der aktuellen Krisenlage. Reinschauen lohnt sich auf jeden Fall. Denn hier findet man ausführliche Antworten zu Fragen in dieser unsicheren Zeit.

Antworten auf zentrale Fragen erhält man auch hier: https://corona.rlp.de/de/themen/schulen-kitas/fragen-und-antworten/.

MIH

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Kommentare
Jean Seligmann:
Das zwanghafte und angestrengte Bemühen, die AfD zu diskreditieren, produziert Widerspruch und Lächerlichkeit am laufenden Band.
Siegfried Kowallek:
Beim Komplex AfD, Spenden und Geheimnistuerei denke ich eher an die verdeckten Zahlungen von rund 132.000 Euro an die AfD-Politikerin Alice Weidel, bei denen die Bundestagsverwaltung wegen möglicher Verstöße gegen das Parteiengesetz Sanktionen gegen diese Partei prüft. Es stehen Strafzahlungen in dreifacher Höhe der Spenden aus der Schweiz im Raum, also rund 396.000 Euro. Jetzt will aber die AfD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat einen Teil ihrer Aufwandsentschädigungen für einen guten Zweck spenden, was auf jeden Fall sympathisch ist im Gegensatz zu einer verdeckten Entgegennahme großer Spenden von jemandem, der etwas zu verbergen hat. Der angekündigte Verzicht auf eine medienöffentliche Bekanntgabe von Empfängern dieser Spenden befremdet mich jedoch aus zwei Gründen. Zum einen wirkt das heimliche Spenden an gemeinnützige Vereine oder Organisationen dadurch vergleichbar anrüchig wie etwa ein heimlicher Bordellbesuch, den man auch nur dann selbst öffentlich macht, wenn man erfolgreicher Kommunalpolitiker in Ochtendung ist. Zum anderen überzeugt die Begründung nicht, in der Vergangenheit sei vielerorts Druck auf Organisationen ausgeübt worden, die von der AfD eine Spende angenommen hätten. Wäre das der Fall gewesen, hätte diese Partei das doch auf jeden Fall laut und heftig angeprangert. Dieses Liebäugeln mit einem Opfermodus erinnert an den bisherigen geheimnistuerischen Umgang der AfD mit ihren Freitagsveranstaltungen im Kreis, deren Veranstaltungsort man nur auf Nachfrage mitgeteilt bekam. Dabei weiß nicht nur ich, in welcher Neuwieder Gaststätte diese Veranstaltungen stattfanden. Zudem stand deren Name sogar in einem ausgewogenen Artikel über eine AfD-Freitagsveranstaltung. Und als ich die letzte Veranstaltung dieser Partei vor den Corona-Einschränkungen in Oberbieber zum Thema „Wald und Wild“ besuchte, sah ich dort keinen einzigen Gegendemonstranten, obwohl die Partei den Veranstaltungsort zuvor sogar hinreichend öffentlich bekanntgegeben hatte. Siegfried Kowallek, Neuwied
S. Schmidt:
Das ganze Geschäftsmodell um einen „unnatürlichen“ Klimawandel beruht auf Modellberechnungen und den Verlautbarungen des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change). Nun hat die „University of Michigan“ in einer Pressemeldung vom 30.04.2020 die Katze aus dem Sack gelassen: Etliche der IPCC-Klimamodelle prognostizieren eine unrealistisch hohe Erwärmung für die Zukunft! Wie die „Berechnungen“ für die zu erwartenden „Corona-Opfer“ (es wurden bis zu 560.000 Tote prognostiziert), vollkommen falsch!
Heinrich Heine:
Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.
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