„Licht der Hoffnung“ für den Lions-Club Bonn-Rhenobacum
Auszeichnung für gelebte Solidarität
Rheinbach. Im Zuge der Planungen, den akademischen Kammerchor „Chreschtschatyk“ aus Kiew zu einem Benefizkonzert nach Rheinbach einzuladen, suchte der Verein „Rheinbach hilft“ nach einem Sponsor für die Veranstaltung. Der Vorstand des Lions-Clubs Bonn-Rhenobacum erkannte die Bedeutung des Projekts und erklärte sich umgehend bereit, die erforderliche Summe zu übernehmen.
Nach dem erfolgreichen Konzert lud der Lions-Club die beiden Vorsitzenden des Vereins, Alfred Eich und Andreas Klassen, sowie deren ukrainischen Partner Jakob zu einem Vortragsabend ein. In einem informativen und stellenweise bewegenden Gespräch berichteten die Gäste über ihre ehrenamtliche Arbeit in Rheinbach und in der ostukrainischen Stadt Charkiv.
Derzeit lagern rund 50 Tonnen Hilfsgüter in der ehemaligen Pallotti-Kirche und warten auf den Transport in das Kriegsgebiet. Deutlich wurde, dass Sachspenden in ausreichender Menge vorhanden sind, finanzielle Unterstützung jedoch dringend benötigt wird. Mit den Spendengeldern finanziert der Verein den Transport der Hilfsgüter nach Charkiv, beschafft Lebensmittel und lässt vor Ort kleine Öfen herstellen. Diese Öfen werden an Menschen in abgelegenen Dörfern verteilt, die ohne Strom und fließendes Wasser leben. In den kalten Wintermonaten sorgen sie für Wärme und ermöglichen eine warme Mahlzeit.
Im Anschluss an den Gedankenaustausch überreichte Clubpräsident Alexander Kirfel einen Spendenscheck in Höhe von 1.500 Euro. Als Zeichen der Anerkennung für das große Engagement des Clubs – sowohl als Sponsor des Benefizkonzerts als auch als Unterstützer der Hilfsaktionen – erhielt Alexander Kirfel stellvertretend das „Licht der Hoffnung“. Damit verbunden war der ausdrückliche Wunsch, die Menschen in der Ukraine auch weiterhin nicht zu vergessen.BA
Nach dem erfolgreichen Konzert lud der Lions-Club die beiden Vorsitzenden des Vereins, Alfred Eich und Andreas Klassen, sowie deren ukrainischen Partner Jakob zu einem Vortragsabend ein. Foto: privat