Oktober bietet viel Lesestoff im Saffiger Schlösschen
Autoren Marcus S. Theis und Markus Theisen präsentieren ihre Werke
Saffig. Mit der Reihe „Sonntagslektüre“ ermöglichen die Barmherzigen Brüder Saffig seit nunmehr einem Jahr bekannten und noch am Anfang ihrer Karriere stehenden Autoren, ihre literarischen Werke in einem besonderen Umfeld zu präsentieren. Im Oktober stehen gleich zwei Nachmittage im Zeichen der Schreibkunst. Den Beginn macht am Sonntag, 13. Oktober, 16 Uhr, der Saffiger Nachwuchsautor Marcus S. Theis. Mit „Schatten ohne Licht“ erschien 2017 sein Erstwerk. Vor wenigen Tagen veröffentlichte er nun sein neues Buch „Echo der Kirschblüten“, aus dem er im Schlösschen vortragen wird. Der Roman entführt die Leser auf eine Reise, die sich um die Frage dreht, was Vergänglichkeit und Unendlichkeit für einen Menschen bedeuten. Sie begleiten dabei den 19-jährigen Amanaki aus Tahiti, der erkennt, dass ihm etwas Wesentliches im Leben fehlt – etwas, das er in seinem wohlbehüteten Zuhause nicht finden wird. Stattdessen sticht er heimlich mit dem Boot seines Vaters in See, um jene Leere zu füllen, die ihn so plagt. Bald lernt er Ruby in Neuseeland kennen, die nach einer schwerwiegenden Diagnose den Sinn ihres Lebens aus den Augen verloren hat. Durch seine besondere Art zeigt Amanaki ihr und den Menschen, denen sie begegnen, worauf es letztlich ankommt, ohne sich dessen selbst sicher zu sein. Gemeinsam reisen sie zur Kirschblüte nach Japan – Rubys Traumziel – wo sie immer wieder mit Situationen konfrontiert werden, an denen sie mal verzweifeln und mal wachsen. Trotz allem vergisst Amanaki dabei seine eigene Lebenssuche nicht: Die Suche nach einem schönen Leben, voller Fehler und Zweifel, Trauer und Wut, wo doch am Ende alles Sinn ergibt.
„Mordfall“ im Schlösschen
Am Sonntag, 27. Oktober, 16 Uhr, gilt es dann im Schlösschen einen Mordfall aufzuklären. Mit „Am Ende lacht nur der Tod“, wir dann der überregional bekannte Mendiger Krimiautor Markus Theisen seinen neusten Fall vortragen. Zur Handlung: Am Rosenmontag wird Oberkommissarin Stefanie Franck-Pauly in das nahe gelegene Naturschutzgebiet Katzenbacher Wiesen gerufen, weil sich eine 15-jährige dort das Leben nehmen wollte. Das Mädchen konnte zwar im letzten Moment gerettet werden, ist jedoch ohne Bewusstsein. War sie ein Opfer von Mobbing und konnte es nicht mehr ertragen? Bei den Nachforschungen der Kriminalbeamtin treten mehr und mehr Parallelen zu den furchtbaren Geschehnissen ans Tageslicht, die sich vor über 30 Jahren an Fastnacht in dieser Gegend zugetragen haben. Stefanie Franck-Pauly erhält Unterstützung von einem pensionierten Schutzpolizisten, der damals zusammen mit Kommissar Fritz Weller im Einsatz war. Nach und nach steigt die Ermittlerin hinter die ach so fröhliche und heitere karnevalistische Fassade …
Der Eintritt zu beiden Lesungen ist frei. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, mit den Autoren bei Kaffee und Gebäck in Gespräch zu kommen.
