Wandelkonzert mit den Arenberger Hofmusikern
Barocke Kammermusik zwischen Adel und Bürgertum
Förderverein Burgruine Arenberg e.V. hatte eingeladen
Aremberg. Zu einem Wandelkonzert mit den Arenberger Hofmusikern Ulrike Friedrich (Traversflöte, Almut Nikolayczik (Violine und Viola), Robert Nikolayczik (Violoncello und Viola da gamba) und Johannes Geffert (Orgel und Cembalo), zwischen Schloßruine Arenberg und der Kirche St. Nikolaus, hatte der Förderverein Burgruine Arenberg e.V. eingeladen. Nach dem Treffen an der Kirche wanderten Besucher und Musiker zum Turm der Burgruine, wo sie von Christa Hollmann der Vorsitzenden des Fördervereins begrüßt wurden. Robert Nikolayczik referierte in seinem Kurzvortrag über die Musikpflege im Hause Arenberg. So gab er unter anderem bekannt, dass drei Herzöge in Folge nicht nur eine wertvolle Musikaliensammlung ihr eigen nannten, sondern das Charles Marie Raymond, der fünfte Herzog von Arenberg, sogar persönlichen Kontakt zu Mozart hatte. Ab dem 18. Jahrhundert wandelte sich die Musik von der höfischen, wie zum Beispiel das auf dem Turm aufgeführte Trio in C, für Flöte, Violine und Violoncello, KV Anhang 229 von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791), hin zur Bürgernahen Musik. So wandelten für den zweiten Programmteil Musiker samt Zuhörer zur Pfarrkirche St. Nikolaus wo mit Werken von Georg Friedrich Händel (1685-1759) auf der Orgel gespielt, Georg Phillip Telemann (1685-1759), Carl Philipp Emanuel Bach 81714-1788) und Johann Sebastian Bach (1685-1750) als Beispiel „Bürgerlicher Musik“ ihren Abschluss fanden.
SES
Foto: HEINZ TONI SESTERHEIM
