„Soziales Netz Waldbreitbach und Umgebung“
Basis muss ein gegenseitiges Vertrauen sein
Informationsnachmittag
Waldbreitbach. Der Koordinierungskreis des Projektes „Soziales Netz Waldbreitbach und Umgebung“ hatte zu einem offenen Treffen für die bereits ehrenamtlich Tätigen und weitere am Projekt interessierte Personen eingeladen.
Kaffee und Kuchen standen am Beginn der Veranstaltung und dienten gleichzeitig zur Stärkung wie auch als Gelegenheit, zwanglos miteinander ins Gespräch zu kommen. Im Anschluss hieran konnten die Mitarbeiter/innen über ihre bisherige Arbeit und ihre Erfahrungen bei den Besuchen berichten.
Es wurde den Zuhörenden schnell klar, dass es bei den Besuchen auch um Beziehungsarbeit geht, dass die Basis ein gegenseitiges Vertrauen sein muss und Diskretion daher oberstes Gebot ist.
Die Besuche gestalten sich inhaltlich beispielsweise als Gespräche, Vorlesen, Spazierengehen, Kaffee trinken, Fahrten zum Arzt oder für kleine Besorgungen und Erledigungen. Aber auch, um etwa dem Partner oder einem Angehörigen eine kurze Auszeit zu ermöglichen.
In der nächsten Zeit ist geplant, noch einmal gezielt auf das von katholischer und evangelischer Seite und damit ökumenisch initiierte Projekt hinzuweisen und öffentlich hierfür Werbung zu machen als praktische ökumenische Zusammenarbeit vor Ort.
Für das kommende Jahr ist vorgesehen, sich auch inhaltlich näher mit Themen auseinanderzusetzen, etwa durch das Einladen eines Referenten oder den Austausch mit bereits bestehenden ähnlichen Projektarbeiten.
Der Koordinierungskreis würde sich freuen, wenn in naher Zukunft weitere ehrenamtliche Mitarbeiter/innen für das Projekt gewonnen werden. Es lohnt sich mitzumachen. Ansprechpartnerin ist Karin Boehme, Tel. (01 71) 4 25 71 15 oder (0 26 38) 5205.
