Kirche und ErinnerungskulTOUR
Begangene Fehler nicht wiederholen
Cochem. An Orte der Erinnerung an Opfer und Täter zurzeit des Nationalsozialismus in Cochem, Sehl-Ebernach, Bruttig und Cond führt eine Tour unter dem Thema „Erinnern. Vergegenwärtigen. Handlungsperspektiven gewinnen.“ am Samstag, 7. Juli ab 10 Uhr.
Geschichte an und für sich ist es wert erinnert zu werden, in der Vergegenwärtigung liegt eine Chance, begangene Fehler nicht zu wiederholen. Welche Konsequenzen daraus für das Leben heute zu ziehen sind, das ist eine Frage, die unterschiedlich beantwortet werden kann, je nachdem, durch welche „Brille“ man das Geschehene betrachtet. Im Anschluss an die Tour besteht die Möglichkeit, bei einer Einkehr die eigene Betrachtungsweise ins Gespräch zu bringen.
Die Tour startet um 10 Uhr in Cochem-Sehl, Parkplatz Radsport Schrauth, und führt zu den Mahnmalen am Kloster Ebernach, auf dem Friedhof in Bruttig, am Jakob-Ziegler-Platz in Cond und an der Kirche St. Martin in Cochem.
Für Teilnehmende, die nicht mit dem Fahrrad die Wegstrecke zurücklegen wollen, besteht die Möglichkeit, sich eigenständig mit dem eigenen Fahrzeug an die Orte des Erinnerns zu begeben: 10:30 Uhr am Mahnmal für die deportierten Behinderten am Kloster Ebernach; 11:30 Uhr am Mahnmal für die ums Leben gekommenen Zwangsarbeiter des KZ Kochem-Treis-Bruttig auf dem Friedhof Bruttig; 12:30 Uhr an der Gedenktafel für den Märtyrerpriester Jakob Ziegler an der alten Kirche Cond und 13:30 Uhr an der Gedenktafel für die deportierten Juden an der der Kirche St. Martin Cochem.
Die Veranstaltungsreihe wird freundlicherweise gefördert durch die Raiba Moselkrampen sowie Sparkasse Mittelmosel. Eine Anmeldung wird erbeten an das Dekanat Cochem, Moselweinstraße 15 in Ellenz-Poltersdorf. Mehr Informationen bei Veronika Raß, Pastoralreferentin im Dekanat Cochem, Veronika.Rass@bistum-trier.de, Tel. (01 51) 12 23 71 15.
