Allgemeine Berichte | 27.05.2016

Gesellschaft der Musikfreunde - Kammerchor Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V.

Begeisterndes Benefizkonzert

In Kammerbesetzung lieferte der Kammerchor in Brasschaat einen tollen Auftritt

Der Kammerchor gemeinsam mit Trivium Cantans in der St. Antoniuskirche in Brasschaat. privat

Brasschaat. Ein kurzweiliges Wochenende erlebte der Kammerchor Bad Neuenahr-Ahrweiler bei einer Konzertreise ins belgische Brasschaat, der Partnergemeinde von Bad Neuenahr-Ahrweiler. Dort erfüllten für 90 Minuten die Stimmen der 21 mitgereisten Sänger und Sängerinnen des Kammerchores Bad Neuenahr-Ahrweiler und 13 Sängerinnen und Sänger des Brasschaater Chores „Trivium cantans“ die St. Antoniuskirche. Das gemeinschaftliche Benefizkonzert der beiden Chöre fand zugunsten von „TEJO“ statt, einem Brasschaater Sozialprojekt für Jugendliche, die auf die schiefe Bahn geraten sind. Über die Partnerschaftskomitees der beiden Städte hatte der Chor bereits 2011 Kontakte geknüpft mit dem Brasschaater Chor „Trivium Cantans“. So erschallten dann am Abend beim gemeinsamen Konzert in der St. Antoniuskirche geistliche und weltliche Werke unter Leitung von Ulrike Ludewig für den Kammerchor und Fernande Van de Spiegle für Trivium Cantans.

Nach einem im Wechsel der beiden Chöre gesungenen Rorando Coeli, sang der Kammerchor einige weltliche Werke aus seinem letzten Programm von Schumann, Bartók und Brahms. Spirituals, von Trivium Cantans gesungen, folgten. Kleine geistliche Werke von Jacob Arcadelt, Bach, Mozart und Dyson erklangen, teilweise a cappella vorgetragen, aber auch am Klavier begleitet von der Pianistin Anna Sigalova, die sehr einfühlsam und souverän die Sängerinnen und Sänger begleitete. Zum Schluss sang das zahlreiche Publikum bei einem freudigen „Canticorum“ von Georg F. Händel begeistert mit. Obwohl der Kammerchor dieses Mal nur in „Kammerbesetzung“ auftrat, da von sonst 60 bis 70 Sängerinnen und Sängern nur 21 mitfahren konnten, tat dies dem Klang keinen Abbruch. Das Konzert war gut besucht und so kamen als Spenden zum Schluss fast 500 Euro zusammen.

Den Abend ließen die Sängerinnen und Sänger des Kammerchors um Chorleiterin Ulrike Ludewig mit den mitgereisten inaktiven Mitgliedern und Freunden sowie den Mitgliedern des belgischen und deutschen Partnerschaftskomitee vergnüglich angehen. Fröhlich und ausgelassen klang der wunderbare Tag im Restaurant des Hotels aus. Am folgenden Sonntagmorgen gestalteten beide Chöre musikalisch den Gottesdienst in der Brasschaater St. Josefskirche und trafen sich anschließend zu Kaffee und leckeren belgischen Pralinen zum gegenseitigen Austausch. Ein abwechslungsreiches Programm hatte das Partnerschaftskomitee unter der Führung von Carina Verster auf die Beine gestellt. So stand nach einem Brunch im Perron Noord, das als Sozialprojekt betrieben wird von Menschen mit Behinderung und sozial benachteiligten Menschen, die Besichtigung der Kirche „Maria ter Heiden“ mit Führung auf dem Programm, leckere belgische Pralinen mussten natürlich gekauft werden und die schönen weitläufigen Parks von Brasschaat wurden bewundert.

Für gute Unterkunft und leckeres Essen war auch gesorgt, sodass alle rundum zufrieden am Sonntagabend den Heimweg antreten konnten. Für ein reibungsloses Wochenende hatte Helmi Stuckenschmidt als Reiseleiterin des Kammerchores gesorgt, die den Ablauf akribisch erarbeitet hatte.

Der Kammerchor gemeinsam mit Trivium Cantans in der St. Antoniuskirche in Brasschaat. Foto: privat

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