Rettungs-Großübung an der Cochemer Sesselbahn
Bei der Übung waren nur Profis am Werk!
Cochemer und Ettringer DRK-Bergretter waren mit Feuerwehr und THW im Einsatz
Cochem. Zu einer alljährlichen Großübung im Bereich der Cochemer Sesselbahn fanden sich am vergangenen Sonntag rund 50 Einsatzkräfte ein, wo sie zunächst im Besprechungsraum der FFW den Ablauf des simulierten Rettungseinsatzes im Detail besprachen. Mit von der Partie waren hier unter anderem die DRK-Bergrettung Cochem, die DRK-Bergwacht Ettringen, das THW, Ortsverein Cochem, und natürlich die Feuerwehr Cochem mit einem Großteil ihrer Löschzüge.
Einsatzvorgabe war die Rettung und Erstversorgung von acht Personen aus verschiedenen Gondeln der Cochemer Sesselbahn. Diesbezüglich wurde von einem Defekt jener Touristenattraktion ausgegangen und die Pinnerkreuz-Auffahrt gestoppt. Jetzt war es die schwierige Aufgabe der Bergretter von Ettringen und Cochem, besagte Hilfsbedürftige in ihren Gondeln zu sichern und im Anschluss vorsichtig nach unten abzuseilen. Hier sorgten Feuerwehrleute und THW-Kräfte im steilen Berghang für eine entsprechende Sicherung der DRK-Bergungsmannschaft in luftiger Höhe. Beim Bergen und Abseilen der Betroffenen musste jeder Handgriff sitzen, damit es nicht zu zusätzlichen Gefahrensituationen beim Einsatz kam.
Hier waren Profis am Werk
Es sei vorweggenommen, dass hier tatsächlich auf allen Seiten Profis am Werk waren, die nach Lage der Dinge entsprechend Hand anlegten und abschließend auch erfolgreichen Vollzug melden konnten. Dazu zählten im oberen Bereich des Berghanges die DRK-Einsatzkräfte und kurz vor der Talstation die Cochemer Feuerwehr mit dem zusätzlichen Einsatz ihres großen Drehleiterfahrzeuges. Auch bei dessen Einsatzkräften konnte zum Abschluss der Großübung die erhoffte Erfolgsmeldung abgegeben werden. Cochems Wehrführer Günter Hammes bedankte sich im Rahmen einer Abschlussbesprechung bei allen Beteiligten und lobte in diesem Zusammenhang das besonnene und korrekte Vorgehen aller Einsatzkräfte, was er auch auf die erwartungsgemäß hervorragende Zusammenarbeit zurückführte.
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Einsatzkräfte der Feuerwehr bringen wärmende Decken, damit sich die frierenden Geborgenen darin einhüllen können.
Geschafft. Die Bergretter haben die Jugendlichen erfolgreich abgeseilt. Hier am Boden werden sie an Feuerwehrleute übergeben.
