Acht Jugendliche fuhren mit dem JMD in die Bundeshauptstadt
Berlin ist eine Reise wert
Region/Berlin. Eine bunt gemischte Gruppe mit Jugendlichen aus Afghanistan, Armenien und Syrien, alle zwischen 16 und 27 Jahre alt, begab sich mit dem Jugendmigrationsdienst (JMD) des Caritasverbands Rhein-Mosel-Ahr e.V. auf eine Reise nach Berlin. SPD Vorsitzende Andrea Nahles hatte die jungen Leute, alle ehrenamtlich im JMD aktiv, in die Bundeshauptstadt eingeladen. Die Caritasmitarbeiterinnen Sonja Lauterbach und Ania Sikkes begleiteten die Jugendlichen, Teil einer großen Reisegruppe von insgesamt 49 Personen, die schnell zusammenwuchs. So gab es bereits auf der Hinfahrt viele gute Gespräche.
Beim ersten Zusammentreffen mit Bundespolitikern zahlte es sich aus, dass alle gut Deutsch sprechen und an politischen Themen interessiert sind. Ein besonderes Highlight war da die Sitzung im Deutschen Bundestag.
Zum Mittagessen hatte sich Andrea Nahles Zeit genommen, um Fragen zu beantworten und über persönliche Anliegen ins Gespräch zu kommen. Als weiterer Höhepunkt war ein spannender Vortrag beim Bundesnachrichtendienst eingeplant.
Berlin bietet zudem beste Voraussetzungen, sich mit der Geschichte der ehemaligen DDR, der alten Bundesrepublik und dem alleierten Sonderstatus von Berlin auseinanderzusetzen.
Innerhalb der großen Gruppen gab es wertvolle Gespräche, wobei die einheimischen Mitreisenden feststellten, wie interessiert und wissbegierig die jungen Migranten sind. Diese nutzten die Fahrt, um Kontakte mit Einheimischen zu knüpfen. Die Chemie in der Gruppe stimmte einfach. Herzlich dankte Ania Sikkes Andrea Nahles für die Einladung: „Unsere Jugendlichen erhielten dadurch die Chance, mit Berlin auch Deutschland politisch und kulturell kennenzulernen und besser zu verstehen.“ Pressemitteilung
Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V.
