Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler
Berufe im Gesundheitswesen sind vielseitig und interessant
Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule warfen einen Blick hinter die Kulissen des Krankenhauses Maria Hilf
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Schülerinnen und Schüler der neunten Klasse der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule in Ahrweiler besuchten Mitte Mai im Rahmen ihres Wahlpflichtfaches Hauswirtschaft und Soziales das Krankenhaus Maria Hilf. Zusammen mit ihrer Lehrerin Esther Leinesser konnten sie hinter die Kulissen schauen. Sie erhielten einen umfangreichen Einblick in die verschiedenen Bereiche der Klinik sowie Information über die Ausbildung und Karrierechancen in den verschiedenen Gesundheitsberufen.
Christine Röling zeigte den Schülerinnen und Schülern den sogenannten Schockraum der Notaufnahme. „Hier findet die Erstbehandlung schwer oder lebensgefährlich erkrankter Patienten statt“, so die Gesundheits- und Krankenpflegerin. Sie demonstrierte die Funktion eines EKG-Gerätes, mit dem die Herzströme aufgezeichnet werden. Eine Schülerin hatte sich bereit erklärt, diese Untersuchung an sich vornehmen zu lassen. Auch den aseptischen Operationssaal, in dem kleinere Eingriffe direkt in der Notaufnahme durchgeführt werden, konnten sich die Neuntklässler anschauen.
Anne von Kölln-Giersberg und Albert Giritsch, beide sind Mitglieder des Notfallteams, machten mit den Schülerinnen und Schülern ein Reanimationstraining. Sie übten die stabile Seitenlage, Herzdruckmassage und Beatmung. Und im Kreißsaal beantwortete die Hebamme Maria Olewicz alle Fragen rund um die Geburt und die Ausbildung zur Hebamme. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, wie vielseitig und interessant die unterschiedlichen Berufe im Gesundheitswesen – wie zum Beispiel die Gesundheits- und Krankenpflege, die Ergotherapie, die Physiotherapie und die Logopädie – sind und welche Weiterbildungsmöglichkeiten sich bieten. „Das Haus steht allen offen, die ein Praktikum oder ein Freiwilliges Soziales Jahr machen und dabei überprüfen wollen, ob ein Beruf im Gesundheitsbereich das Richtige für sie ist“, gab Pflegedirektor Blerim Hetemi den jungen Leuten mit auf den Weg.
