Ski-Club Monrepos Segendorf e.V.
Besuch bei einem ehemaligen Stahlgiganten
Gelungener Tagesausflug zur Besichtigung des Weltkulturerbes Völklinger Hütte
Segendorf. Einen Tagesausflug zur Besichtigung des Weltkulturerbes Völklinger Hütte unternahmen kürzlich die Mitglieder und Freunde des Ski-Clubs Monrepos.
In der Völklinger Hütte wurde von 1873 bis 1986 Roheisen hergestellt. Aufgeteilt in zwei Gruppen von je 20 Personen wurde eine Führung durch das Weltkulturerbe unternommen. Während der Besichtigung bekamen die Teilnehmer eine Ahnung von der Schwere der Arbeit in einem Stahlwerk - eine Arbeit, auf der sicherlich ein Teil des heutigen Wohlstandes beruht.
Allein in der Gebläsehalle wurden stündlich 650 l Öl in die Raumluft „versprüht“. Die dort Tätigen waren nach 15 Jahren am Ende ihrer Kraft, sprich Gesundheit. Überall waren riesige Rohrleitungen, Behälter und zentimeterdicker Staub von Kohle, Koks usw.
Die Anwesenden schienen die Hitze noch zu spüren, die bei der Herstellung des Stahls entstand.
Der Geruch des Öls lässt sich auch heute noch in den Hallen wahrnehmen. Auch die Ausbeutung der Zwangsarbeiter während der Kriegszeit durch unmenschliche „Maloche“, Unterernährung und Ängste vor Bestrafungen wurde mit Bildern und Artikeln ausführlich beleuchtet. Wiedergutmachung – soweit möglich – folgte, aber wie immer, sehr spät. Bilder aus der Produktionszeit zeugen vom Staub und Qualm, der über der Stadt Völklingen schwebte. Der dazugehörige Lärm lässt sich nur erahnen. Für heute unvorstellbar.
Die Mittagspause im angrenzenden Café Umwalzer wurde genutzt, um Saarländische Spezialitäten (Gefilde, Ringel-Lyoner) zu genießen. Wer weiß denn schon als Nicht-Saarländer was „Gefilde“ sind? Gefilde sind gefüllte Klöße und Lyoner eine saarländische Wurstspezialität.
Am Nachmittag konnten die Mitgereisten auf eigene Faust noch einmal die Führung vertiefen, schließlich waren die Eindrücke des Vormittags sehr umfangreich.
Tipp an Interessierte: Zurzeit findet auf dem Werkgelände eine Ausstellung über die Kultur der Inkas statt. Das wäre ein weiterer Grund, die Reise dorthin noch einmal anzutreten.
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