Seniorenunion des CDU Gemeindeverbandes Mendig
Besuch der Klosterkirche Maria Laach
Auch der Besuch der Ausstellung „Asche oder Feuer“ stand auf dem Programm
Mendig. Die guten Beziehungen zum Kloster Maria Laach hatte Marie Luis Schäfer dazu geführt, einen Besuch der gefragten Ausstellung für den Beginn des Jahres vorzuschlagen. Diesem Vorschlag war sofort einheitlich vom gesamten Vorstand zugestimmt worden. Bestehen doch sehr gute nachbarschaftliche Beziehungen zum Kloster.
So trafen sich vor Kurzem am frühen Nachmittag 43 CDU - Seniorinnen und -senioren um von dem bekannten (und befreundeten) Bruder Stefan, eingehend über die Ausstellung informiert zu werden. Zu aller Freude begann Bruder Stefan die Führung vor der Klosterkirche und gab einige überraschende Geheimnisse zur Architektur und sonstigen Eigenarten des Baustils der Kirche bekannt. Natürlich war der Besuch der Krippe als nächster Höhepunkt eingeplant. So war zu erfahren, dass in diesem Jahr die einmalige Porzellankrippe, geschaffen und gestiftet von einer Familie Degen, ein Unikat und echter Besuchermagnet ist. Ferner gab Bruder Stefan zahlreiche bauliche Besonderheiten im Zusammenhang mit dem Baldachin bekannt. So war zu erfahren, dass drei der vier Säulen aus Mayener Basalt sind und die Gesamtkonstruktion durch Bronzeklammern gehalten wird. Er wies auf einige markante Stellen der Basaltsälen der Kirche hin, die eigenartigerweise Zeichen oder Zeichnungen als Andenken verschiedener Arbeiter tragen. (Beispiel: Bild eines Spechtes auf der 1. Säule rechts in Richtung Altar gesehen). Nach diesen interessanten Informationen stand das eigentliche Thema, die Ausstellung, in den Vordergrund. Das Thema „Asche oder Feuer“ in der Auslegung stehend für eine Aussage von Gustav Mahler: „Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers“ was mit dem Schwerpunkt der Ausstellung, dem Erbe der beiden „Bauhauskeramikern Theodor Bogler und Otto Lindig, unmittelbar verbunden ist. In der Folge wurde die Gruppe in überzeugender Form von Bruder Stefan über nahezu jedes Ausstellungsstück deren Herstellungsweise und Stilrichtung informiert. Dies natürlich nicht, ohne auf jeweilige Zusammenhänge mit dem Bauhaustil hinzuweisen. Der Informationssturm konnte bei gutem Kuchen und Kaffee sehr gut verarbeitet werden, natürlich nicht ohne das herzliche „Dankeschön“ des Vorsitzenden Theo Winkel, besonders an Bruder Stefan und die Organisatorin, M.L. Schäfer.
Dieser Besuch zeigte eindeutig den guten Kontakt zum Kloster und stellt weitere Besuche im Kloster Maria – Laach in Aussicht!
Pressemitteilung der
Seniorenunion im
Gemeindeverband Mendig
