Allgemeine Berichte | 14.12.2023

Vielfältige Themen prägen ökumenischen Gottesdienst zum Aids-Tag in Höhr-Grenzhausen

Bewegende Momente

Beim Gottesdienst und einem Begegnungstreffen rückte das Thema HIV/Aids in den Mittelpunkt.Foto: Kreisverwaltung / Anne Ulbrich

Höhr-Grenzhausen. Ein intensiver ökumenischer Gottesdienst zum Welt-Aids-Tag erwartete die Besucherinnen und Besucher in der katholischen Pfarrkirche St. Peter und Paul in Höhr-Grenzhausen. „Anders als in den vergangenen Jahren stand HIV/AIDS nicht allein im Mittelpunkt der Predigt. Themen wie Kriege, Todesfälle durch Corona und Langzeitfolgen beschäftigen auch uns als Betroffene derzeit mehr als die Krankheit“, so ein Teilnehmer.

Zum 16. Mal hatten die Aids-/Infektionsberatung des Gesundheitsamtes Montabaur, die Westerwälder HIV-Selbsthilfegruppe und die Kirchengemeinden in Höhr-Grenzhausen zu der Veranstaltung eingeladen, die diesmal unter dem Motto „Sich stärken - Immunstark“ stand. Pastoralreferent Simon Beranek fand dafür eindringliche Worte. Stark sein, das würde eigentlich allen Menschen gut tun - in einer Zeit, die viele Kräfte bindet. Dabei sei es wichtig, sich in Gemeinschaft zu wissen, sich auszutauschen, seinen Gott zu suchen, ihm zu vertrauen und sich dem Leben mit all seinen Herausforderungen zu stellen. Darüber hinaus sollten notwendige medizinische, psychosoziale und seelsorgerliche Beratungsangebote genutzt werden. Dann könne es gelingen, an den Erfahrungen zu wachsen.

Begleitet wurde der Gottesdienst durch das Gitarrenspiel von Albert Schuck und den Gesang des Chores Da Capo unter der Leitung von Barbara Knies, die für eine Wohlfühlatmosphäre sorgten. Pfarrer Matthias Neuesüß entließ die Anwesenden mit einem Segenswort und der Einladung zum anschließenden Begegnungstreffen im Pfarrsaal der katholischen Kirchengemeinde St. Peter und Paul. Bei Fingerfood und warmen Getränken fand ein reger Austausch über aktuelle Aspekte von HIV/AIDS statt. Tief bewegt waren die Anwesenden von den Schilderungen eines HIV-Betroffenen, der vor genau einem Jahr seine Tumordiagnose verkraften musste. Heute, ein Jahr danach, gehe es ihm viel besser und er habe den Segen im Gottesdienst als hilfreich empfunden, sagte er. Deshalb hofft er - wie viele andere Teilnehmende auch - auf eine Fortsetzung der liebgewonnenen 16-jährigen Tradition.

Die HIV-Infektionsberatungsstelle im Gesundheitsamt des Westerwaldkreises bietet vertrauliche, kostenlose und anonyme HIV-/STI-Beratung, Tests sowie Präventionsveranstaltungen nach Vereinbarung an. Interessierte können sich an Miriam Körting-Eberhardt, Tel. (0 26 02) 124 -723, Selina Kexel, Tel. (0 26 02) 124 -737 und Dr. Ursula Rieke, Tel. (0 26 02) 124 -717 wenden. BA

Beim Gottesdienst und einem Begegnungstreffen rückte das Thema HIV/Aids in den Mittelpunkt. Foto: Kreisverwaltung / Anne Ulbrich

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