Allgemeine Berichte | 28.08.2017

Ausstellung von Bernadette Höcker im Klosterforum Maria Laach

„Bilder, die berühren“

Rückblick auf 10 Jahre künstlerischen Schaffens für den Klosterverlag

Künstlerin Bernadette Höcker-Ohnesorge und Verlagsleiter Pater Drutmar Cremer vom Ars Liturgica Klosterverlag laden die Besucher von Maria Laach herzlich ein, die Ausstellung zu besuchen und bei den Bildern zu verweilen. E.T. Müller

Maria Laach. Unter dem Motto „Von Gott, Engeln und Menschen – Bilder, die berühren“ sind noch bis zum 12. September im Klosterforum Maria Laach spirituelle, farbenfrohe Bilder von Bernadette Höcker-Ohnesorge zu sehen. Damit zeigt der Klosterverlag Maria Laach einen Rückblick auf den zehnjährigen gemeinsamen Weg mit einer Künstlerin, die für Maria Laach Grußkarten, Kerzen und Kreuze gestaltet.

Inspiration zu ihren meist religiösen Arbeiten erhält die freischaffende Künstlerin, Illustratorin und Kunsttherapeutin auch durch die besondere Atmosphäre des Laacher Tals, in der das Kloster seit über 900 Jahren beheimatet ist. Außerdem befasst sich Bernadette Höcker, so ihr Künstlername, mit Porträt-, Figuren- und Landschaftsmalerei, wobei ihr Spektrum von der realistischen Abbildung bis hin zur Abstraktion reicht.

Die Intention zu ihrer Ausstellung fasst sie in folgende Worte: „Himmel und Erde sind in der Menschwerdung Gottes in Jesus Christus verbunden. Da, wo sich Himmel und Erde berühren, wird ein Stück Welt neu – führen unsere Wege zu den Menschen. Spuren der Berührung von Himmel und Erde begegnen wir überall, wo Menschen zu einer Kultur des Friedens, der Versöhnung sowie des respektvollen und achtsamen Miteinanders beitragen. In meinen Bildern versuche ich, dies zu erfassen und darzustellen. Genau an der Grenze zwischen Himmel und Erde, quasi bildnerisch am Horizont, finden sich auch jene Wesen wieder, die ebenfalls ein Gegenstand meines Schaffens sind: Engel, die in beiden Welten angesiedelt zu sein scheinen und daraus auch ihre Schwerelosigkeit beziehen.

Ich versuche in meiner Kunst, der Schönheit der Schöpfung in all ihren Facetten und ihrer endlosen Vielfalt Ausdruck zu verleihen. Parallel hierzu kann die menschliche Existenz gesehen werden: Der Körper – eher realistisch-gegenständlich – und Gottes Geist – eher abstrakte Malerei – bilden eine Einheit und machen so erst das menschliche Sein vollkommen, zur Seele. Mein christlicher Glaube motiviert mich dazu, immer auch das, was über die reine Abbildung hinausgeht, mit in den Gestaltungsprozess aufzunehmen.“

Bernadette Höcker-Ohnesorge wurde in Baden-Baden geboren, ist verheiratet, hat zwei Kinder, und wohnt in Diez. Sie hat Kunsterziehung in Karlsruhe studiert sowie Kunsttherapie an der Internationalen Hochschule in Bad Wildbad und am Ausbildungsinstitut für klientenzentrierte Kunsttherapie, Psychotherapie und Pädagogik in Frankfurt/Main. Studien in Psychologie, Pflegemanagement und Pflegewissenschaft führten sie nach Heidelberg, Freiburg, Witten-Herdecke und an die Philosophisch-Theologische Hochschule in Vallendar. Viele Fortbildungen im künstlerischen Bereich und zahlreiche Ausstellungen, so z.B. in Baden-Baden, Heidelberg, Frankfurt, Wiesbaden, Limburg, Fulda und Diez sowie auch mehrmals im Kloster Maria Laach zeugen von einer produktiven und erfolgreichen Tätigkeit als Illustratorin, Kunsttherapeutin und freischaffende Künstlerin.

Die Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten des Klosterforums dienstags bis samstags von 10 bis 17 Uhr sowie montags und an Sonn- und Feiertagen von 13 bis 17 Uhr besucht werden.

E.T. Müller

Künstlerin Bernadette Höcker-Ohnesorge und Verlagsleiter Pater Drutmar Cremer vom Ars Liturgica Klosterverlag laden die Besucher von Maria Laach herzlich ein, die Ausstellung zu besuchen und bei den Bildern zu verweilen. Foto: E.T. Müller

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