Fesselnde Darbietung in Dernbach
Boris Weber begeistert mit der Geschichte des Ozeanpianisten Novecento
Dernbach. Boris Weber (Freie Bühne Neuwied) gastierte auf Einladung des Sozial- und Kulturförderkreises Dernbach e.V. mit einem außergewöhnlichen Stück. Er spielte aus der Sicht des Trompeters Tim Tooney die Geschichte von Novecento - voll Glauben an die Kraft der Poesie und der Freundschaft.
Novecento wurde Anfang des 20. Jahrhundert auf einem Passagierschiff als Säugling in einem Pappkarton für Zitronen ausgesetzt. Danny Boodman, ein Maschinist, fand den kleinen Jungen und gab ihm seinen eigenen Namen, zusätzlich den Namen der Beschriftung des Zitronenkartons T.D. Lennon und aufgrund des Fundzeitpunktes den Namen Novecento. Das Findelkind erhielt somit den Namen Danny Boodman T.D. Lennon Novecento.
Zum Erstaunen aller entwickelt sich dieser Junge im Laufe seines Lebens zum wohl besten Pianisten, den der Ozean je gesehen hat – und das ohne jemals auch nur eine Stunde Unterricht genommen zu haben. Eine tiefe Freundschaft entwickelt sich zwischen dem Ozeanpianisten Novecento und dem Trompeter Tim Tooney. Tooney beobachtet voller Staunen das virtuose Klavierspiel seines Freundes. Ohne jemals das Schiff zu verlassen, entwickelt sich Novecento zu einem Klaviervirtuosen und begeistert die Passagiere als grandiosen Pianisten.
Boris Weber schaffte es, durch seine fesselnde Erzählung das Publikum unmerklich in Passagiere des Luxusliners „Virginian“ zu verwandeln.
Am Ende des Abends erntete er lang anhaltenden Applaus.
