Kindertagesstätte „Maulwurfshügel“ Wachtberg-Werthhoven
Brandschutz- und Verkehrserziehung in der Kita
Wachtberg. Im Rahmen ihres Halbjahresthemas „Berufe“ durften die Kinderheldenberufe Polizei und Feuerwehr natürlich nicht fehlen. So starteten die Kinder der Kita „Maulwurfshügel“ in Werthhoven Anfang März mit der Brandschutzerziehung. Daran nahmen die Vorschulkinder sowie die Vorschulkinder teil. Anfang März bekam die Kita Besuch von zwei Feuerwehrmännern der Feuerwehr Wachtberg. Von diesen lernten die Kinder unter anderem, wie sie einen Notruf richtig absetzen. Die Feuerwehrmänner zeigten ihnen auch, wie man eine Kerze sicher anzündet. Gleichzeitig erklärten sie aber, dass das nur im Beisein eines Erwachsenen sein sollte. Die Feuerwehrmänner erklärten zudem den wichtigen Unterschied zwischen Nutzfeuer und Schadensfeuer. Dass jeder Zeit aus einem guten Nutzfeuer, bei unvorsichtigem Vorgehen, ein Schadensfeuer werden kann, war allen klar. Eine Woche später besuchten die Kinder dann die Feuerwehr in Berkum. In der Feuerwehrhalle lagen für sie schon die Ausrüstung der Feuerwehrmänner zum Angucken und Anfassen bereit. Einer der beiden Männer legte die Ausrüstung sogar an. Ein Highlight war, als eines der Kinder dem Feuerwehrmann schließlich die Atemschutzflasche an die Maske anschließen durfte. Der Atem des Feuerwehrmannes war ein laut vernehmbares Rauschen. Hier folgte der wichtige Hinweis, dass in einem Brandfall dieses Geräusch Rettung bedeutet und man sich auf keinen Fall davor verstecken darf. Im Anschluss ging es nach
draußen. Dort schlossen alle gemeinsam den Schlauch an das Auto an. Aufgabe war es hier, das Wasser daran zu hindern, bis zum Strahlrohr zu fließen. Also stellten sich alle auf den Schlauch, als der Befehl „Wasser marsch“ erklang, aber die kleinen „Maulwürfe“ scheiterten kläglich. Das Wasser war nicht zu stoppen, was aber auch nicht so schlimm war, denn dadurch kam jedes Kind in den Genuss, einmal Wasser aus dem Schlauch zu spritzen. Glücklich fuhren danach alle mit ihren Urkunden wieder in den Kindergarten zurück. Zwei Wochen darauf kam Gemeindebrandinspektor Markus Zettelmeyer in die Kita zu Besuch. Gemeinsam mit ihm sprachen sie noch einmal das Verhalten bei einem Brand durch und wenig später löste er den Rauchmelder aus. So konnten sie einen Brandfall simulieren und üben, sich im Ernstfall richtig zu verhalten. Jetzt läuft die Verkehrserziehung. Dazu haben sich die Vorschulkinder sowie die Vorschulkinder für 2018 das Verkehrskasperletheater angeschaut. Einprägsame Verse wie, „Stoppstein bremse rein“ oder „Bei Rot bleibt man stehen, bei Grün darf man gehen“, erleichtern das Verinnerlichen. Außerdem kommt ein Polizist in die Kita, der mit den Kindern das richtige Verhalten im Straßenverkehr übt.
Die kleinen Maulwürfe sind ganz gespannt, denn Polizei und Feuerwehr sind nach wie vor Kinderhelden.
