IG „Schutz gegen Bahnlärm und Erschütterungen“
Bruno Seibeld ist mit dabei
86. Demonstration am Dienstag, 11. Februar, um 19 Uhr in Neuwied
Neuwied. Für die 86. Demonstration gegen Bahnlärm konnte Bruno Seibeld, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rhein-Mosel, gewonnen werden. Erstmals spricht ein Vertreter der Kommunalpolitik von der Mosel zu den Demonstranten, denn die Mosel-Anrainer sind genauso vom Bahnlärm betroffen wie die am Mittelrhein. Zudem arbeitet die Bürgerinitiative der Mosel schon seit Jahren mit den Bürgerinitiativen vom unteren Mittelrheintal zusammen. Es wird interessant sein zu hören, wie die Lärmsituation der Moselstrecke beurteilt wird. Es tut sich was in Sachen Lärmbekämpfung, dies ist aber bei Weitem nicht genug. Die schleppende Umrüstung aller alten Güterwaggons ist ein Problem. Die Bürgerinitiativen verurteilen immer noch das Fehlen einer Alternativtrasse für das Mittelrhein- und das Moseltal im neuen Bundesverkehrswegplan. Die Anwohner sind sauer, wird doch seit Jahren über eine Alternativstrecke gesprochen. Jetzt ist es Zeit, die Planungen hierfür auf den Weg zu bringen, soll das Ganze nicht erst in 50 Jahren realisiert werden. Die Anlieger sind es satt, immer wieder hingehalten zu werden. Die Bürgerinitiativen würden sich freuen, wenn recht viele Bürger an der Demonstration gegen Bahnlärm am Dienstag, 11. Februar, um 19 Uhr vor dem Bahnhof in Neuwied teilnehmen würden.
Pressemitteilung der IG
„Schutz gegen Bahnlärm
und Erschütterungen“