NABU Rengsdorf
Brutröhren für den Steinkauz
Giershofen. Das inzwischen fünf Jahre alte Steinkauzprojekt des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) Rengsdorf findet Anklang in der Region. So meldete sich auf einen Radiobeitrag über den Steinkauz in Feldkirchen im Kreis Neuwied ein Bürger aus Giershofen beim NABU. Er berichtete von einer Steinkauzsichtung auf seiner Streuobstwiese und regte an, Nisthilfen für die kleine Eule aufzuhängen. Während einer Besichtigung der Wiese im Juli stellten die Aktiven aus der Steinkauz-Projektgruppe fest, dass diese durch eine Beweidung mit Pferden gut für den Steinkauz geeignet ist. Denn der Kauz profitiert davon, dass die Weidetiere die Vegetation kurz halten. Regenwürmer, Käfer und andere Insekten oder Mäuse können so leichter von ihm gesichtet und gejagt werden. Gemeinsam mit dem Eigentümer konnten zwei Steinkauzröhren auf einzeln stehenden alten Obstbäumen angebracht werden.
Seit 2014 kümmert sich die Projektgruppe des NABU Rengsdorf um den Steinkauz im Kreis Neuwied und darüber hinaus. Auf geeigneten Flächen hängen die Aktiven Steinkauzröhren auf und während der Frühjahrs- und Herbstbalz werden Erfassungen der kleinen Eule durchgeführt. Zukünftig sollen die Aktivitäten der Gruppe auf die Raiffeisen-Region ausgeweitet werden. Dies ist möglich dank einer Förderung durch das Leader-Bürgerprojekt der Raiffeisenregion, mit deren Hilfe Geräte angeschafft werden konnten, die die Arbeit der Steinkauzschützer erleichtern werden.
Wer sich für die Arbeit der Projektgruppe interessiert oder einen Steinkauz gesehen hat kann sich bei Isabelle Thomé vom NABU Rengsdorf melden: isathome@online.de, weitere Infos unter www.NABU-Rengsdorf.de.
Pressemitteilung
NABU Rengsdorf

Und Ausgerechnet der Artenschutzreferent des NABU, Lars Lachmann, möchte bei Windpark-Genehmigungen eine Ausnahme vom Tötungsverbot, wie es im Bundesnaturschutzgesetz steht, zugestehen! „»Wes Brot ich ess, des Lied ich sing«!