Bücherschrank in Buschhoven eröffnet

Bücherschrank lädt zum Lesen und Tauschen ein

Jedermann kann Bücher für andere hineinstellen oder entnehmen

Bücherschrank lädt
zum Lesen und Tauschen ein

Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner (li.) bei der Eröffnung des neuen Bücherschranks in Buschhoven. Foto: Gemeinde Swisttal

11.08.2020 - 14:39

Buschhoven. Mitmenschen im Vorbeigehen zum Lesen anregen. Das ist die Idee, die hinter der Installation von offenen Bücherschränken steckt. Dank der Unterstützung von innogy können Lesebegeisterte ab sofort auch einen solchen Schrank in Buschhoven nutzen. Er steht am Toniusplatz im Bereich des Spielplatzes. Zur Eröffnung der Literatur-Tauschbörse trafen sich Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner, Vertreter des Rates, Mitarbeiter der innogy Westenergie und die Bücherschrank-Paten vor Ort. Als ehrenamtliche Bücherpaten engagieren sich Angelika Hansen, Thea Klaas und Dr. Karl-Heinz Lamberty aus Buschhoven. „Der innogy Bücherschrank ist ein attraktives Angebot, mit dem wir den öffentlichen Raum in unserer Gemeinde beleben und die Kultur des Teilens unterstützen“, sagte Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner. Lydia Bauer, Kommunalmanagerin bei innogy Westenergie, ergänzte: „Als Partner der Kommunen kümmern wir uns nicht nur um das Stromnetz und die Straßenbeleuchtung, sondern engagieren uns auch darüber hinaus in den Gemeinden. Wir freuen uns, dass wir als Partner der Gemeinde das kulturelle Leben unterstützen und hier in Buschhoven bereits den dritten innogy-Bücherschrank nach Odendorf und Heimerzheim aufstellen können.“

Die Gemeinde Swisttal weist darauf hin, dass das Corona-Virus immer noch aktiv ist und ein öffentlicher Bücherschrank eine Infektionsquelle darstellen kann. Es wird darum gebeten, vor und nach Benutzung des Bücherschranks die Hände zu desinfizieren, um einer Ansteckung für sich und andere vorzubeugen. Der Bücherschrank ist mit entsprechenden Hinweisschildern versehen.

Der Schrank besteht aus wetterfestem Cortenstahl und fügt sich mit seiner schlanken Form leicht in den öffentlichen Raum ein. Die selbstschließenden Türen schützen die Bücher vor Witterungseinflüssen. Das untere Fach ist für Kinderbücher gedacht, damit die Kleinen die Bücher auch gut erreichen können. Platz ist für rund 180 Bücher.

Insgesamt hat innogy Westenergie in Deutschland bereits 203 Bücherschränke seit 2011 aufgestellt und Literaturfreunde damit begeistert. Die beliebten Stadtmöbel stehen im gesamten Versorgungsgebiet der innogy vom niedersächsischen Twist im Norden bis zum rheinland-pfälzischen Odernheim am Glan im Süden, vom nordrhein-westfälischen Bedburg-Hau im Westen bis zum weserbergländischen Beverungen im Osten. Um das Konzept auch in kleineren Gemeindeteilen wie Swisttal-Buschhoven zum Einsatz zu bringen, hat das Energieunternehmen eine kleinere Version des Schrankes entworfen. Weitere Infos zu den innogy Bücherschränken sowie eine Übersicht aller Standorte finden Interessierte auf www.innogy.com/buecherschraenke. Pressemitteilung

Gemeinde Swisttal

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12.08.2020 16:50 Uhr
Leser

An sich ist das Bücherschrank-Projekt ja eine tolle Sache. Das innogy hier jedoch mit einem Lieferanten zusammenarbeitet, der seine Zulieferer nicht bezahlt hat und der wegen Insolvenzverschleppung verurteilt wurde geht gar nicht. Man kann nur hoffen, daß mit dem absehbaren Ende von innogy nun auch dieses Treiben ein Ende hat.



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juergen mueller:
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juergen mueller:
Was für Träumereien - ein Neubau, etwas was der ein oder andere in diesem Leben eh nicht mehr erleben wird, Hauptsache,darüber geredet - wie lange schon?. Und die Frage ist - WOFÜR? Vor Jahrzehnten ABENDSPORTFEST ... ade FUSSBALL ... ade Also - WOFÜR eine neue Tribüne, Herr NAUMANN?
juergen mueller:
Seit wann setzen vor allem CDU und SPD auf Transparenz?Dieses Wort gibt es nicht in deren Wortschatz.Die leben ihre undurchsichtige Politik nach wie vor nach dem Motto aus:"Bürger*innen dürfen zwar alles essen, aber nicht alles wissen".Politik lässt sich nicht in die Karten schauen.Da wird vertuscht,getäuscht,gelogen und verarscht und das auf einem sprachlichen und gestikreichen absolut unterem Niveau - man schaue sich auf FACEBOOK den Senf der SPD-Fraktion einmal näher an.Ein Herr Biebricher/CDU zerreißt sich das Maul immer nur dann,wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist - inhaltlos,verständnislos,absolut desorientiert,uninformiert,selbstgefällig,von seiner eigenen unwichtigen Wichtigkeit überzeugt,das Bild eines Möchtegern-Politikers,der seine Abwahl als Landtagsabgeordneter immer noch nicht verkraftet hat,weil ihm vom Wähler aufgezeigt wurde,dass es dafür dann doch nicht reicht - die SPD mit eingeschlossen. BÜRGERBETEILIGUNG - BÜRGERNÄHE = eine verlogene POLITIK.
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