Reges Interesse an Defibrillatoren in Selters

Bürger testeten Geräte und übten Wiederbelebung

Bürger testeten Geräte
und übten Wiederbelebung

Im Notfall Leben retten muss geübt sein. Teilnehmer an Einführungsveranstalter lernten den Umgang mit öffentlichen Defibrillatoren in Selters.Foto: privat

10.08.2020 - 15:39

Selters. Dass ein Defibrillator kein Hexenwerk ist, wurde den Teilnehmern der vier Einweisungsveranstaltungen in Selters sehr bald klar. Der DRK-Ortsverein und die Stadt Selters erlebten großes Interesse an den Geräten.

Mit einer groß angelegten Informationskampagne und dem Slogan: „Jetzt informieren, später Leben retten“ machte die Stadt Selters auf acht öffentlich zugängliche Defibrillatoren (AED = Automatisierter externer Defibrillator) aufmerksam. Flyer mit Karten informierten alle Haushalte über die Standorte, der einfache Handhabung der Geräte und luden zu Einweisungsveranstaltungen ein.

In der Festhalle nahmen jeweils 20 Personen an einem Kurs teil. Kerstin Müller-Klein, Ausbilderin beim DRK Kreisverband Westerwald, und Notfallsanitäter Carsten Steindorf demonstrierten an einer Übungspuppe den richtigen Einsatz des Gerätes. Steindorf meinte: „Man kann eigentlich nichts falsch machen, außer man tut nichts.“ Im Notfall teilt der AED mit ruhiger Stimme jeden Schritt für Schritt mit.

Der Oberkörper des Patienten wird ganz entkleidet, die Elektroden glatt auf die Haut geklebt. Bei starker Brustbehaarung des Patienten hilft ein beigelegter Einwegrasierer. Bei Kindern muss lediglich der Knopf für den Kindermodus gedrückt werden. Das Gerät prüft selbstständig den Herzrhythmus und entscheidet, ob eine Schockabgabe notwendig ist, daher ist eine Fehldiagnose ausgeschlossen. Innerhalb von drei Minuten sollte ein Defibrillator erreicht werden, dementsprechend plante die Stadt die Standorte.

Geliefert wurden die in den USA hergestellten Geräte von Firma Stuhlfauth Medizintechnik. Der Geschäftsführer Alexander Ghabour lobte die Stadt Selters als Vorzeigeprojekt im Hinblick auf die Anbringung der Defibrillatoren. „Eine so gut geplante und durchgeführte Aktion mit intensiver Aufklärung finde man sonst nirgends, meinte Ghabour.

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14.08.2020 19:22 Uhr
Dirk Schünemann

Die Aktion kann ich als Rettungsassistent nur begrüssen - auch die Haushalte mittels Flyern anzusprechen.

Das aber in Zeiten von COVID-19 Laien die Beatmung während der Reanimation vermittelt wird kann ich nicht ansatzweise nachvollziehen.

Bekanntlich sollten Laien bereits in der Prä-Coronazeit nur die Herzdruckmassage durchführen.

Beste Gruesse aus Schleswig-Holstein
Dirk Schünemann



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juergen mueller:
Warum immer so kompliziert - 30 Grad Differenz - wen interessiert`s. Steingärten sind optisch monoton und ökologisch = 0. Die NACHTEILE - Teuer in Anschaffung und Pflege, Insekten,Vögel u.andere Gartentiere finden weder Nahrung noch Lebensraum, Schnell unansehnlich durch Algen und Pflanzenaufwuchs, Regelmäßiges Reinigen nötig - Einsatz von Laubbläsern, Hochdruckreiniger kostet Energie und schädigt Kleinlebewesen, Einsatz von Pestiziden tötet Lebewesen, Schotter heizt sich im Sommer auf, Feinstaub wird nicht gefiltert, Staubbelastung steigt, Lärm wird verstärkt, Boden wird verdichtet u.zerstört, später aufwendige Renaturierung nötig, Wasser kann gar nicht oder nur schwer versickern. Das muss reichen, um dagegen zu sein, oder?
juergen mueller:
Was für Träumereien - ein Neubau, etwas was der ein oder andere in diesem Leben eh nicht mehr erleben wird, Hauptsache,darüber geredet - wie lange schon?. Und die Frage ist - WOFÜR? Vor Jahrzehnten ABENDSPORTFEST ... ade FUSSBALL ... ade Also - WOFÜR eine neue Tribüne, Herr NAUMANN?
juergen mueller:
Seit wann setzen vor allem CDU und SPD auf Transparenz?Dieses Wort gibt es nicht in deren Wortschatz.Die leben ihre undurchsichtige Politik nach wie vor nach dem Motto aus:"Bürger*innen dürfen zwar alles essen, aber nicht alles wissen".Politik lässt sich nicht in die Karten schauen.Da wird vertuscht,getäuscht,gelogen und verarscht und das auf einem sprachlichen und gestikreichen absolut unterem Niveau - man schaue sich auf FACEBOOK den Senf der SPD-Fraktion einmal näher an.Ein Herr Biebricher/CDU zerreißt sich das Maul immer nur dann,wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist - inhaltlos,verständnislos,absolut desorientiert,uninformiert,selbstgefällig,von seiner eigenen unwichtigen Wichtigkeit überzeugt,das Bild eines Möchtegern-Politikers,der seine Abwahl als Landtagsabgeordneter immer noch nicht verkraftet hat,weil ihm vom Wähler aufgezeigt wurde,dass es dafür dann doch nicht reicht - die SPD mit eingeschlossen. BÜRGERBETEILIGUNG - BÜRGERNÄHE = eine verlogene POLITIK.
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