Kirmes in Rodder – ein Fest mit Charme und Flair

Bürgerverein feierte 40-jähriges Bestehen beim Patronatsfest

21.08.2018 - 10:13

Niederzissen-Rodder. Die Bewohner des Niederzissener Ortsteils Rodder zeigten sich am letzten Wochenende als gute Gastgeber bei der diesjährigen Kirmes. Die Kirmes in Rodder geht zurück auf das Patronatsfest der Schutzpatronin der örtlichen Kapelle „Maria Himmelfahrt“, deren Hochfest am 15. August stattfindet. Der Bürgerverein Rodder e. V. mit seinem Vorsitzenden Robin Ber war in diesem Jahr zum 39. Mal Ausrichter des alljährlichen Volksfestes, das immer wieder viele Gäste in den kleinen Ort unterhalb des Rodder Maares zieht. In gemütlicher Atmosphäre feierte man im Festzelt auf dem Platz vor dem Bürgerhaus. Freude, Spaß und Abwechslung bot der Kicker und auch am Nagelklotz gab es viel Erheiterung.


Auch die Kinder durften sich über allerhand Abwechslung freuen. Da wurde gerade rechtzeitig zur Kirmes die neue Rutsche auf dem angrenzenden Spielplatz fertig und eine Hüpfburg, Kinderschminken und Kinderspiele sorgten für mancherlei Vergnügen, während die Erwachsenen derweil feierten.


Nach der Eröffnung folgte die Rodder Sommernacht


Begonnen wurde die diesjährige Kirmes am Samstagabend ab 18 Uhr mit der Eröffnung des Bierbrunnens. Allerbestes Sommerwetter sorgte dafür, dass bei der Rodder Sommernacht bis weit in die Nacht zu den Hits der 70/80/90/00er Jahren gefeiert wurde. Ein „Schmankerl“ bot man den Kirmesgästen in der Zeit von 20 bis 21 Uhr, als man das Bier „zu Preisen wie vor 40 Jahren“ servierte. Die Veranstaltung war sehr gut besucht und es entwickelte sich schnell eine tolle Stimmung, zu der sicherlich auch die Sekt- und Cocktailbar mit ihren Getränken beitrugen. So feierte man die „Rodder Sommernacht“ bis in die frühen Morgenstunden.


Der Sonntag stand ganz im Zeichen der Familie


Der Kirmessonntag ist traditionell ein Familientag. Er wurde mit einem Festhochamt um 11 Uhr im bis auf den letzten Platz gefüllten Festzelt begonnen. Pater Timotheus zelebrierte den Gottesdienst und der MGV Niederzissen gestaltete unter dem Dirigat von Günter Nerger den Gottesdienst mit. Andreas Schröder begleitete die Lieder an der Orgel.

Im Anschluss an die hl. Messe blieb man gleich zum zünftigen Frühschoppen im Festzelt. Hier wartete der Familientag auf die Kirmesbesucher. Um die Mittagszeit hatte die Küchenmannschaft des Bürgervereins Hochbetrieb, denn die heimische Küche konnte kalt bleiben, da es beim Bürgerverein Rodder reichlich zu Essen gab.

Schnibbelchen, Bratwurst, Gemüsepfanne und vieles mehr wie schmackhafter Braten und Spießbraten, aber auch Speisen für Vegetarier und Veganer sorgten dafür, das niemand hungrig blieb. Am Nachmittag wartete ein reichhaltiges Kuchenbüffet auf die Kirmesgäste, das von den Mitgliedern und der Dorfbevölkerung gestiftet war, und lud zum Verweilen bei Kaffee und Kuchen ein. Der Bürgerverein Rodder dankte allen Spendern hierfür von ganzem Herzen.


40 Jahre Bürgerverein Rodder


Aber der Bürgerverein Rodder als Ausrichter der Kirmes feierte an diesem Tag auch sein 40-jähriges Bestehen.

Zu diesem Geburtstag hatte man sich selbst das größte Geschenk gemacht. Rechtzeitig zur Kirmes wurde das neue Lagergebäude fertiggestellt. Voller Stolz weihte man den neuen Lagerraum, der bereits an diesem Tag als „Küche“ genutzt wurde, ein. Ortsbürgermeister Rolf Hans und der Vorsitzende des Bürgervereins Rodder, Robin Ber, schauten dabei noch einmal auf das zügige Erbauen zurück. Sarah Schmitz, die früher auch im Vorstand des Bürgervereins aktiv war, hatte die Planung übernommen. Mit dem Bau wurde Ende Februar 2018 begonnen und bereits Anfang August wurde das Bauwerk mit großer Unterstützung der Ortsgemeinde Niederzissen fertiggestellt. Man dankte der Ortsgemeinde Niederzissen, den Firmen TS Holzbau, Baustoffe Schumacher, Bernd Schäfer (Baggerarbeiten), den fleißigen Helfern aus Rodder sowie dem großzügigen Spender Hans Ströter wie auch der Firma Elektro Koll für das Engagement und die erbrachten Leistungen. Ortsbürgermeister Rolf Hans überreichte zu dem Jubiläum eine Wappenuhr. „Ohne das großartige ehrenamtliche Engagement mit vielen Stunden Arbeit wäre dies so nicht möglich gewesen“, dankte Robin Ber allen Helfern und Unterstützern.

Auch für die Kleinsten ging das Unterhaltungsprogramm am Nachmittag mit Kinderschminken und Kinderspielen weiter.

Auch die Freiwillige Feuerwehr Waldorf besuchte die Kirmes in Rodder. Sie hatte ihren Familientag zu einem Ausflug zu der Kirmes nach Rodder gemacht.

Ab 17 Uhr sorgte die attraktive Kirmestombola nochmals für Spannung und Stimmung unter den Besuchern. So mancher ergatterte dabei einen schönen Sachpreis.

Folgende Gewinnlose können ihre Gewinne noch abholen: Gewinnlos Farbe weiß: 614; Gewinnlos Farbe gelb: 079; Gewinnlos Farbe grün: 004, 084, 209, 282, 305, 466, 480, 495, 586, 676. Die Gewinner können sich unter Tel. (0 26 46) 33 59 871 melden.

Danach klang der Kirmessonntag gemütlich mit einem Dämmerschoppen aus.

An allen Kirmestagen waren zur Freude der kleinen Gäste die Getränke (Wasser und Apfelschorle) für die Kinder bis 12 Jahre frei.


Am Kirmesmontag heißt es Abschied nehmen vom „Nubbel“


Am Kirmesmontag traf man sich ab 17 Uhr zum Feierabendbier wieder auf dem Festgelände, wo man den Ausklang der Kirmes mit einem gemütlichen Dämmerschoppen feierte. Gegen 22 Uhr endete dann mit dem Abschied vom „Nubbel“ (Kirmesmann) die diesjährige Kirmes.

Der Bürgerverein Rodder um seinen Vorsitzenden Robin Ber war mit dem Besuch und dem Verlauf der diesjährigen Kirmes zufrieden. Ber dankte allen Helfern, besonders aber den Spendern der Kuchen aus dem Dorf, für ihr Engagement bei der Kirmes 2018.

. WK

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