„Eifel Jam“ Winningen
Buntes Musikprogramm lockte viele Besucher an
„open stage“ war voller Erfolg
Winningen. Kürzlich fand in Winnigen der Auftakt zur ersten „open stage“ in der Musik und Event Location „Winninger Weinkeller“ statt. Der unter dem Namen „Eifel Jam“ bekannte Veranstalter aus dem Raum Mayen hatte alle interessierte Bands und Solisten zum Musizieren geladen. Hieß, nicht nur eine gestandene Band, sondern auch Einzelmusiker konnten sich hier finden und allein beziehungsweise gemeinsam spielen, sich über das eine oder andere unterhalten oder diskutieren. Der Versuch, einmal eine solche Veranstaltung hier an der Mosel zu starten wurde nicht nur von Musikern, sondern auch von örtlichem wie auswärtigem Publikum angenommen, welches in jeder Altersgruppe vertreten war. Davon zeugte schnell nicht nur ein durchweg „rappelvoller WWK“ der zeitweise aus den Nähten zu platzen schien, sondern auch die Begeisterung die von den Besuchern auf die Bühne schwappte. Allein acht Bands hatten sich bereits im Vorfeld angemeldet - ohne die Einzelmusiker, die sich im Laufe des Abends einfanden und eine Gelegenheit zum Mitspielen erhielten. So konnte Tabea Pfennig (Eifel Jam) folgende Gruppen ansagen: Das Duo „Do Twice“, danach die Band „Rockin Future“ (der älteste Musiker mit 18 Jahren, der jüngste einmal gerade 10 Jahre und seit dem vierten Lebensjahr Gitarre spielend). Es folgte die Rockcoverband „ThinMen“. Anschließend `“Do`s N Don`t“. Nach dreissig Jahren Pause trafen sich die Musiker hier wieder und spielten bei der Gelegenheit wie in alten Zeiten. Einige Einzelmusiker fanden sich dann zusammen um mit ihren Instrumenten das Publikum zu unterhalten. Auch hier war man erstaunt über die Improvisationen mit Piano, Bratsche und Gesang, bevor das Programm von „Tea empty“ (Coverband) fortgesetzt wurde. „Melody Drift“ trat als vorletzte Gruppe auf. Sie hatte eine der weiblichen Servicekräfte des WWK kurzerhand auf die Bühne geholt, welche die Band gesangmäßig nach vorne brachte. Auch der fehlende Bassist wurde aus dem Publikum kurzerhand engagiert. Die „Zart Besaiteten“ (Gitarre/Ukulele/Mandoline) mit Sängerin Tabea waren das leuchtende Schlusslicht der Live-Auftritte. Sie zeigten - neben den Vorführungen von Rock bis Folk - eine weitere Seite der musikalischen Vielfalt. So zum Beispiel einem Klassiker von 1926 (Der Überzieher) über „You are my sunshine“ bis hin zu „Mull of Kintyre“. Hierbei wurden sie standesgemäß von einem ebenfalls anwesenden Dudelsackspieler begleitet. Der Erfolg des Abends lag neben den Veranstaltern Tabea Pfennig (Moderatorin) und Marco Weiler (Organisation), beide von „Eifel Jam“ , auch beim Betreiber der Location Bernd Knebel der sich überaus hilfreich bei allen erforderlichen Arbeiten, die zum Gelingen einer solchen Veranstaltung nötig sind, einbrachte. So die einhellige Meinung aller Beteiligten. Eine Wiederholung in Winningen wird es sicherlich geben.
