Gäste aus der Partnerstadt Quesnoy-sur-Deûle waren zu Gast in Swisttal
Burgentour mit den Freunden aus Frankreich
Swisttal. Nach 355 Kilometern waren am Samstag die Radfahrer aus Nordfrankreich in Swisttal angekommen, fünf von den Freunden aus der Partnerstadt Quesnoy-sur-Deûle waren sogar die ganze Strecke in drei Etappen durchgefahren, andere haben sich abgewechselt, manche bevorzugten auch die bequemere Busfahrt. „Im Schlosspark von Lechenich haben wir allerdings unsere Gäste mit einem Picknick erwartet, sodass wir dort schon eine sehr herzliche Begrüßung hatten. Die letzten 17 Kilometer an der Erft und Swist entlang bis Heimerzheim waren für die Radler dann ein gemütliches Ausrollen“, berichtet die Vorsitzende des Swisttaler Partnerschaftsvereins Monika Wolf-Umhauer.
Großer Dank an die Heimerzheimer Feuerwehr
Für den Abend hatten die Männer des Löschzuges Heimerzheim vor ihrem Gerätehaus einen Grillabend organisiert. Wolf-Umhauer: „Das war ein toller Abend. Die Wehrmänner hatten alles aufgeboten, was zu einem schönen Grillfest gehört, und viele Vereinsmitglieder hatten dazu leckere Salate mitgebracht. Ein ganz großer Dank geht an die Heimerzheimer Feuerwehr“.
Burgentour entlang der Swist
Die Loire mit ihren vielen Schlössern im Kleinen bietet auch die Swist. Der Sonntag stand ganz im Zeichen einer Burgenrundfahrt an der Swist entlang. Beginnend mit der Burg Kriegshoven, die allerdings nur von außen in Augenschein genommen werden konnte, führte die Route dann zur Burg Heimerzheim. Dort ließen es sich Burgherr Antonius von Boeselager und seine Frau Ilka nicht nehmen, die Gäste persönlich durch die Burganlage und das Herrenhaus zu führen. Der Burgherr hatte so viel zu erzählen, dass die Burg Morenhoven dann erst mit reichlich Verspätung erreicht wurde. Burgherrin Sabine von Jordans ließ sich dadurch aber nicht aus der Ruhe bringen. Statt erst Besichtigung in zwei Gruppen tischte sie den rund 50 inzwischen hungrigen Gästen eine schmackhafte Suppe sowie Brezeln und Laugenstangen auf und erzählte dann die Historie der Burganlage aus dem 13. Jahrhundert, die seit 1803 im Besitz der Familie von Jordans ist.
Am späten Sonntagnachmittag hieß es Kofferpacken, dann ging es nach vielen „Küsschen“ rechts und links auf die Wangen - oder umgekehrt? - zurück nach Nordfrankreich. „Es war ein wunderbares Wochenende, das unsere Städtepartnerschaft weiter gefestigt hat“, zog Monika Wolf-Umhauer ein zufriedenes Fazit der Begegnung, „es war immer sehr herzlich, und wir freuen uns schon auf den Oktober, wenn wir unser 25-jähriges Jubiläum feiern möchten. Dann kommt das Philharmonische Orchester unserer Partnerstadt nach Swisttal.“ Der „Verein zur Förderung der Partnerschaft zwischen Quesnoy-sur-Deûle und Swisttal e.V.“ hat derzeit rd. 80 Mitglieder. „Wir würden uns freuen, wenn noch mehr Swisttaler mitmachen würden, jeder ist bei uns willkommen“, wirbt die Vorsitzende um eine noch größere Beteiligung. Die Mailadresse. wolfumhauer@gmail.com oder Tel. (0 22 26) 1 24 98.
Burg Morenhoven - ein Schmuckstück an der Swist.
