Allgemeine Berichte | 16.03.2017

Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn e. V.

CABito weiß, was in den Caritas-Werkstätten so los ist

Barrierefreies Informationssystem ermöglicht Beschäftigten die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben

Sie informieren die Beschäftigten der Caritas-Werkstätten (wie hier am Standort in Montabaur) regelmäßig über die barrierefreien Informations-Terminals CABito: Projektleiterin Carolin Hehl (links) und der Werkstattrat mit Franziska Goldmann, Jakob Massini, Brigitte Bahl und Angelika Ratai (es fehlen: Thomas Brüggeman und Ulli Klütsch). privat

Westerwaldkreis/Rhein-Lahn-Kreis. Was gibt es heute Mittag zu essen? Wie lauten die Ergebnisse der Fußballbundesliga vom Wochenende? Und welche Veranstaltungen stehen in den nächsten Wochen auf dem Programm? Antworten auf diese, aber auch auf viele andere Fragen, erhalten die Beschäftigten der Caritas-Werkstätten Westerwald-Rhein-Lahn von CABito. Denn CABito weiß, was in den Caritas-Werkstätten so los ist!

Bei CABito handelt es sich um ein barrierefreies Informationssystem, welches Informationen einfach und durch eine multimodale Ausgabe – also durch Text, Bild und Sprache – darstellt und vermittelt. „CABito ist wie ein elektronisches schwarzes Brett. Es ermöglicht den Werkstatt-Beschäftigten, sich selbstbestimmt und barrierefrei Informationen zu beschaffen und so am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen“, erklärt Projektleiterin Carolin Hehl. Die Studentin der Sozialen Arbeit an der Hochschule Koblenz absolvierte 2015 ihr praktisches Studiensemester im Sozialdienst der Caritas-Werkstätten in Montabaur und ist nun im Rahmen ihres Studiums für die Umsetzung des Projektes „CABito in den Caritas-Werkstätten Westerwald Rhein-Lahn“ verantwortlich. Die Initiative zur Anschaffung des barrierefreien Informationssystems CABito („CABito“ steht für den Entwickler der Software, die Caritas Augsburg Betriebsträger gGmbH) ging dabei vom Werkstattrat der Caritas-Werkstätten Westerwald-Rhein-Lahn aus. Mittlerweile stehen CABito-Terminals an den Werkstatt-Standorten in Montabaur, Rotenhain, Niederelbert und St. Goarshausen. Der Touchscreen-Monitor beim CABito ist höhenverstellbar und somit auch für kleinere Menschen oder etwa Rollstuhlfahrer leicht zugänglich. Um an die Informationen zu gelangen, muss der Nutzer die verschiedenen Tasten einfach mit dem Finger berühren. „Die Informationen sind an die Bedürfnisse und Interessen der Beschäftigten angepasst und werden wöchentlich aktualisiert“, erklärt Carolin Hehl. So etwa sind über CABito der für die jeweilige Woche gültige Speiseplan, aktuelle Veranstaltungshinweise und Neuigkeiten aus der Einrichtung, aber auch Nachrichten aus aller Welt oder etwa Bildergalerien von den jüngsten Veranstaltungen und Festen abrufbar. „Die Informationen werden stets in leichter Sprache, mit Symbolen oder über eine Sprachausgabe vermittelt“, sagt Hehl, die dafür verantwortlich zeichnet, CABito regelmäßig mit den entsprechenden Informationen „zu füttern“. Dabei erhalten auch die Beschäftigte die Möglichkeit, sich aktiv bei der redaktionellen Pflege des Gerätes mit einzubringen, zum Beispiel durch das Einlesen von Speiseplänen oder das Sammeln von neuen interessanten Informationen und Ideen. Unter anderem nutzt auch der Werkstattrat CABito, um sich vorzustellen und um den Beschäftigten wichtige Informationen aus seiner Arbeit mitzuteilen.

Pressemitteilung

Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn e. V.

Sie informieren die Beschäftigten der Caritas-Werkstätten (wie hier am Standort in Montabaur) regelmäßig über die barrierefreien Informations-Terminals CABito: Projektleiterin Carolin Hehl (links) und der Werkstattrat mit Franziska Goldmann, Jakob Massini, Brigitte Bahl und Angelika Ratai (es fehlen: Thomas Brüggeman und Ulli Klütsch). Foto: privat

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