CKG stürmte das Rathaus und übernahm die Regentschaft
CKG-Streitkräfte gingen in die Luft
Mit römischer Kriegslist wurde die Bastion Lambertz erobert
Cochem. Mit Unterstützung von blauem Firmament und verhaltenem Sonnenschein formierte sich auch heuer die rot-weiße Streitmacht der CKG-Invasoren, um nach Möglichkeit im Handstreich die befestigte Bastion „Lambertz“ samt Inventar (Kasse+Weinkeller) einzunehmen. Doch so einfach wie sie sich das vorgestellt hatten, funktionierte es auch in der neuen Session 2018 nicht.
Uniformierte Möbelpacker?
Der Schultheiß schaute diesmal der massiv anrückenden CKG-Vorhut und deren Bemühen von seinem Balkon im ersten Stock aus amüsiert zu, nachdem er sie zunächst einmal mit der Bemerkung: „Wenn ihr mir beim Umzug in die Ravenéstrooß helfe wollt‘, müsst ihr am 1. März widderkomme“, als uniformierte Möbelpacker brüskiert hatte. Leider hatte der Stadtoberste seine Rechnung aber ohne die ideenreichen und kampferprobten CKG-Strategen gemacht.
Alte Krieglist sollte helfen
Die lullten den Bürgermeister zunächst mit dessen Lieblingslied von „de Cochemer Junge“ ein und bedienten sich dann einer altrömischen Kriegslist. Schon diese nahmen Stadtmauern mit fahrbaren Leiterwagen ein, was unisono auch den Kampftruppen der CKG gelang. Die requirierten kurzerhand das große Drehleiterfahrzeug der städtischen Feuerwehr und gelangten mit dessen Einsatzkorb schließlich auf den luftigen Ansitz von Lambertz. Dem blieb jetzt nur noch die bedingungslose Kapitulation, hoffte in seinen anschließenden Ausführungen trotzdem noch augenzwinkernd auf hilfreiche Hände beim Umzug. Den güldenen Rathausschlüssel nahm diesmal der kommandierende CKG-General Michael „Brändy“ Brand entgegen, nachdem er den in Narrengewahrsam genommenen Lambertz über seine Rechte und Pflichten im Anschluss an die CKG-Machtübernahme aufgeklärt hatte. Applaus brandete ebenfalls auf, als CKG-Boss Günter Hammes mit seiner Tollität Prinz Elias von Sport und Akkord und ihrer Lieblichkeit Paulina von Schwung und Esprit das neue Kinderprinzenpaar des TV Cochem vorstellte. Letztere führten sich mit einer perfekten Antrittsrede eindrucksvoll ins städtische Karnevalsspektakel ein.
Närrische Paragrafen
Abschließend ergriff CKG-Protokoller Jörg Eckerskorn das Wort und machte die gut aufgelegten Cochemer Jecken mit seinen 11 närrischen Paragrafen bekannt. In diesen steuerte er das CKG-Narrenschiff auch gekonnt durch Mosellas Fluten: „Eine Schutzmauer, das ist was für Zeller – wir räumen frohgemut den Keller!“ „Nur eins ist sicher, auf dem Steg – steht der Tourist uns stets im Weg!“ Mit einem dreifach donnernden Holau, schloss der Protokoller abschließend seine Schriftrolle und lud zum gemeinsamen Feiern ein. TE
Protokoller Jörg Eckerskorn machte die Jecken mit seinen 11 närrischen Paragrafen bekannt.
Die Aktiven vom Musikverein Cochem erfreuten mit schwungvollen Karnevalsliedern.
Cochem Holau. Zur Proklamation der neuen Session war der Marktplatz fest in Narrenhand.
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