Osterüberraschung des Chemiekurses Jgs. 12 im Eichendorff-Gymnasium
Chemielehrer freut sich über selbst geformte „Ostereier“
Koblenz. Rechtzeitig zu Ostern grüßen die Schüler des Chemiekurses der Jahrgangsstufe 12 und ihr Fachlehrer Hansjörg Schütz mit selbst geformten, vielleicht etwas zu rund geratenen Styropor-Eiern. Im Rahmen der Unterrichtsreihe Verarbeitung von Kunststoffen stand auch ein Experiment mit Polystyrol auf dem Stundenplan: Vorschäumen – Zwischenlagern – Ausschäumen. Das Ergebnis dieser Arbeitsschritte kann sich sehen lassen. Stolz zeigen Anne-Marie Bleser, Hannah Erdmann, Yvonne Viorica, Vanessa Kasto, Niklas Brathuhn, Jessica Weckerle und Imad Chawki ihre Schaumstoffkugeln.
Mit dem Film „Das Schiff, dass aus der Kälte kam“ öffnete sich für die Schülerinnen und Schüler auch das Fenster zu einer anderen Zeit. In den 1960er Jahren wurde ein in einer skandinavischen Hafeneinfahrt gesunkenes Schiff mithilfe von Millionen geschäumter Styroporkügelchen erfolgreich gehoben. Anschließend wurde es – getragen durch den aufgeschäumten Kunststoff – über die gesamte Nordsee nach Rotterdam geschleppt, wo es wieder seetüchtig gemacht wurde.
Da dieser aktuelle Inhalt aber nur in der fast schon historischen Form als 16 mm-Film vorlag, zeigte Herr Schütz den Zelluloidstreifen mit einem entsprechenden Projektor im verdunkelten Chemie-Lehrsaal. Zur Zeit seines Referendariats gehörte noch die Erlangung eines Filmvorführnachweises zum Pflichtprogramm der Ausbildung. Auf das auch jahrelang nicht benutzte analoge Gerät ist immer Verlass!
Pressemitteilung des
Eichendorff-Gymnasiums
