Heimersheim feiert die erfolgreiche Rückkehr des Historischen Weinfest

Christin I. regiert als neue Weinkönigin

22.08.2023 - 12:51

Heimersheim. Schon 2022 feierte das Heimersheimer Weinfest nach Corona und Flut sein Comeback, doch erst in diesem Jahr war das Traditionsevent wieder auf bewährte Weise am Start. Mit frischem Wind, neuem Organisationsteam und neuen wie bewährten Inhalten frönte man dem mittelalterlichen Treiben ebenso, wie dem heimischen Wein und dem Dorfzusammenhalt. Denn eben jener Zusammenhalt innerhalb von Heimersheim ist der Garant dafür, dass das Historische Weinfest seit mehr als zweieinhalb Dekaden so erfolgreich ist. Ob Junggesellenverein, KG Närrische Landskroner, Schützenbruderschaft oder Kellerkinder – sie alle engagieren sich auf vielfältige Weise. Der freitägliche Festauftakt stand wie immer ganz im Zeichen der neuen, feierlich inthronisierten Weinkönigin. Diese Ehre wird 2023/24 Christin I. (Robrecht) zuteil. Die 26-jährige, angehende Berufsschullehrerin lernte schon bei ihrem Opa die Bewirtschaftung der Weinberge kennen und arbeitet seit über sechs Jahren nebenberuflich im Recher Weingut Oliver Schell. „Hier entwickelte sich meine Leidenschaft für Wein und ich lernte, wie viel Arbeit hinter jeder Flasche steckt. Als Weinkönigin möchte ich mein Wissen und meine Liebe zum Wein mit vielen Menschen teilen“, so die neue Regentin, der Hofdame Angelina Nachtsheim und Junker Felix Lüdenbach zur Seite stehen.


Gaukler, Knappenwurst und Feuerwerk


Samstags lockten dann das obligatorische, mittelalterliche Markttreiben mit Gauklern, Edelleuten, Bauernvolk und zahlreichen Ständen in den Ortskern, bevor sich tags darauf der Festumzug durch Heimersheim zog. Hierbei waren nicht nur die Ortsvereine, sondern unter anderem auch Landsknechte, Falkner und verschiedene Fanfarenzüge beteiligt. Strahlendes Highlight war dabei fraglos Weinkönigin Christin I. samt Gefolge und festlich geschmückter Kutsche. Wie eh und je erinnerte auch das Speisen- und Getränkeangebot mit „Fürstenbraten“, „Knappenwurst“ oder „Lanzenbrot“ an jene Zeiten, als auf der nahen Burg Landskrone noch Ritter residierten. Das Publikum kam trotz sommerlich-schwüler Hitze reichlich – auch zum abschließenden Höhenfeuerwerk - so dass die Organisatoren ein rundum positives Weinfest-Fazit ziehen konnten.

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