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Schlosstheater Neuwied - Premiere: 13. Juni 2020, 19.30 Uhr

Corona Papers - Topaktuelles Theaterstück frisch aus der Feder

Turbulentes Familienchaos, wildgewordene Internettheorien und ganz viel Nähe trotz Abstand

Corona Papers - Topaktuelles
Theaterstück frisch aus der Feder

Am 13. Juni startet das Schlosstheater wieder mit dem brandaktuellen Stück „Corona Papers“.

27.05.2020 - 13:37

Neuwied. Maskenpflicht im Supermarkt, geschlossene Kneipen und Bars, Verzicht auf soziale Kontakte. All das kümmert Nik kaum, denn schließlich verbringt er seine Tage auch sonst am liebsten allein vorm Pc – natürlich in seinem alten Kinderzimmer bei Hotel Mama. Der Endzwanziger lebt in seiner eigenen Blase: Als selbsterklärter „Incel“ ist er auf dubiosen Internetseiten unterwegs und tauscht die neuesten Verschwörungstheorien mit seinen digitalen Bekanntschaften aus. So lernt er auch Wutbürger23 kennen, der im Besitz von Geheimdokumenten, den sogenannten „Corona Papers“ ist und Nik diese persönlich zeigen möchte…

Ganz anders bei Familienmanagerin Sascha. Statt die Zeit der Einschränkungen in trauter Umgebung mit ihren Liebsten zu verbringen, driftet ihre Familie immer weiter auseinander. Ihr durch Corona plötzlich arbeitsloser Gatte verbarrikadiert sich im heimischen Keller, die Teenagertochter, die noch voll in der Pubertät steckt und der 11-jährige Sohn, der sich gerade in diese begibt, brauchen viel Raum und zu allem Übel verschwindet auch noch ihr halbseniler Vater plötzlich spurlos aus dem Haus. So begibt sich Sascha trotz Corona auf die Suche und landet dabei auch vor Niks Haustür.

Das von der Landesbühne Rheinland-Pfalz extra in Auftrag gegebene Werk untersucht den Zusammenprall zweier Welten, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Was macht die aktuelle Situation mit den Menschen? Und wie kann man trotz Abstand Nähe erleben? Im durch die Hygiene- und Schutzverordnungen in den Zuschauerzahlen stark eingeschränktem Saal, wird das Publikum Teil der Inszenierung und kann sich selber fragen: Werden wir auch mit Entfernung berührt?


Online Format der Landesbühne Rheinland-Pfalz


Die Landesbühne Rheinland-Pfalz wagt sich auf eine Reise in ein ganz neues Terrain: Unter dem Titel „Die Produktionstagebücher“ werden immer am Montag, Mittwoch und Freitag für Theaterfans ganz besondere Einblicke hinter die Kulissen einer echten Theaterinszenierung gewährt. Denn alle Schritte bei der Entstehung des in Auftrag gegebenen Stückes „Corona Papers“ werden über die Facebook - Seite „Schlosstheater Neuwied“ und den YouTube-Kanal „Landesbühne Rheinland-Pfalz“ exklusive live mitgefilmt und veröffentlicht. Ob erste Lesung des Abstracts, Auswahl der Darsteller oder Konzeptionsprobe mit Bühnenbild-Besprechung – die Zuschauer können vorm Bildschirm dabei sein und trotz Abstand echtes Theaterfeeling erleben.

Die Premiere dieser Uraufführung wird am 13. Juni um 19.30 stattfinden. Der Kartenverkauf läuft ab jetzt, aufgrund der Schutz- und Hygienemaßnahmen sind die Plätze limitiert. Infos und Karten unter www.schlosstheater.de

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Jean Seligmann:
Und dabei heißt es immer das Hass, Hetze, ausufernde Sprache allein ein Produkt von Rechts sei.
Wally:
Versteht man das unter Mäßigung politscher Aussage? Hier fallen Worte wie: politische Marionette, Neofaschisten im Werden, Demokratiefeinde, oberster Puppenspieler. Dieser Leserbrief ist eine einzige, widerwärtige Schmähung aller politischen Mitbewerber. Die Vorgänge sind schlimm, wenn sie dann wahr sind, rechtfertigen aber nicht diese Art der Darstellung. Im Übrigen, wenn Politik ein schmutziges Geschäft ist und das zeigen die letzten Personenwahlen in Brüssel überdeutlich die von ganz anderer Tragweite sind, dann wollen wir doch nicht so tun als sei dies neu. Die Aufregung der Bürger in den letzten Jahren hat leider nicht dazu geführt die politisch Verantwortlichen in Stadt, Land und Bund zu läutern, im Gegenteil, die angewandten Strategien werden, nachgeschärft, verfeinert und damit weiter angewandt.
juergen mueller:
Mich wundert nix mehr. Hauptsache man hat ein Klimaschutzkonzept in der Schublade. Die kann man ja zumachen, abschließen und solange warten, bis eine Überarbeitung des Klimaschutzkonzeptes erforderlich wird, weil man eine Umsetzung wissentlich mal wieder "verpennt" hat. KOBLENZ - eine Stadt, die gerne auf fremde Züge aufspringt, aber vergisst an der richtigen Haltestelle wieder auszusteigen.

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