DRK-Kreisverband Ahrweiler lässt keine Fragen offen
Äußerst gelungene Infoveranstaltungen für Senioren
Kreis Ahrweiler. Nach der erfolgreichen Premiere im Sommer fanden in Kempenich und in Niederzissen die nächsten Informationsveranstaltungen für Senioren statt. Gemeinsam mit dem Pflegestützpunkt Bad Breisig/Brohltal, der Gemeindeschwester Plus, dem Hospiz-Verein Rhein-Ahr e.V. und dem Seniorensicherheitsberater der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler beantwortete der DRK-Kreisverband alle Fragen rund ums Älterwerden.
„Wir möchten, dass Sie wissen, wo es welche Hilfe gibt“, begrüßte Dieter Germscheid vom Pflegestützpunkt Bad Breisig/Brohltal die Zuhörerinnen und Zuhörer und übergab an seine Kollegin Isabelle Löwer, die den Pflegestützpunkt vorstellte. Dieser berät und unterstützt pflegebedürftige Menschen und deren Angehörige kostenlos in allen Fragen rund um das Thema Pflege und hat das Ziel, pflegebedürftigen Menschen ein selbstbestimmtes Leben zu Hause zu ermöglichen.
Pflegedienstleiterin Nadine Esch und Hauswirtschafts- und Betreuungsdienstleiterin Andrea Kerl von der DRK-Sozialstation Niederzissen informierten über ihr Unterstützungsangebot. Dieses umfasst unter anderem körperbezogene Pflegemaßnahmen, Behandlungspflege nach ärztlicher Verordnung (z.B. Medikamentengabe), hauswirtschaftliche Versorgung (z.B. Einkaufen) oder auch Betreuung und Hilfe bei der Alltagsgestaltung. „Wir wollen die Selbstständigkeit unserer Patientinnen und Patienten trotz Alter, Krankheit oder Behinderung erhalten oder fördern, damit eine Heimunterbringung oder ein Krankenhausaufenthalt vermieden oder verkürzt werden kann“, sagt Nadine Esch. Hilfe auf Knopfdruck bietet das DRK-HausNotrufsystem, das die Leiterin des DRK-HausNotrufs, Marion Simonis, vorstellte. Sie erläuterte das Grundgerät, den wasserdichten Notfallknopf und den Ablauf nach dem Absetzen eines Notrufs und klärte über die Kosten bzw. Kostenübernahme auf. Sana Daghfous-Soussi, Leiterin der Breitenausbildung des DRK, berichtete über Erste-Hilfe-Kurse, die speziell auf Senioren zugeschnitten sind. In zweimal 90 Minuten werden die richtigen Maßnahmen bei Schlaganfall, Atemnot, Herzinfarkt oder Sturz ebenso geübt wie die stabile Seitenlage oder das Absetzen eines Notrufs.
„Geht nicht, gibt’s nicht“ - so könnte das Motto der Gemeindeschwester Plus Sabine Kröll lauten. Sie unterstützt z.B. bei der Wohnraumanpassung, hilft bei der Beschaffung von Hilfsmitteln.
BA
Bei der Infoveranstaltung für Senioren erfuhren die Anwesenden, wo sie im Alter welche Hilfe bekommen können. Marion Simonis, Leiterin des DRK-HausNotrufs (2. v. li.), Sana Daghfous-Soussi, Leiterin der DRK-Breitenausbildung (3. v. li.), Pflegedienstleiterin Nadine Esch (4. v. re.) und Leiterin Haushalts- und BetreuungsService Andrea Kerl (3. v. re.) von der DRK-Sozialstation Niederzissen, Isabelle Löwer (2. v. re.) und Dieter Germscheid (re.) vom Pflegestützpunkt Bad Breisig/Brohltal, Gemeindeschwester Plus Sabine Kröll (li.), Silke Bauer Hospizfachschwester vom Hospiz-Verein Rhein-Ahr e.V (5. v. li.) und Wolfram Knabe, Senioren Sicherheitsbeauftragte der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler (4. v. li.) ließen keine Frage unbeantwortet. Foto: Astrid Zens / DRK-Kreisverband Ahrweiler e.V.) Foto: Picasa
