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Top-Thema der Regionalgruppe nördliches Rheinland-Pfalz der „Offensive Mittelstand“

„DSGVO – Das neue EU Datenschutzgesetz“

16.05.2018 - 15:44

Rheinland-Pfalz. Anlässlich des Treffens der ‚Regionalgruppe nördliches Rheinland-Pfalz für die Offensive Mittelstand‘ im Berghotel „Rheinblick“ in Bendorf berieten die Experten, bei welchen aktuell dringlichen Themen der mittelständischen Unternehmen die Regionalgruppe unterstützen kann.


Unterstützung für Unternehmen


Zwei der dringlichen Schwerpunktthemen sind die neue europäische Datenschutzverordnung (kurz DSVGO), die ab dem 25. Mai von allen europäischen Unternehmen umgesetzt werden muss. Da die Zeit drängt und viele Unternehmer mit der fristgerechten Umsetzung überfordert sind, wurden Lösungen erarbeitet, sie kurzfristig zu unterstützen. Weitere Informationen dazu sind unter info@offensive-mittelstand-rlp-nord.de erhältlich.

Gleichermaßen war das Thema der fortschreitenden Digitalisierung in mittelständischen Unternehmen sowie die angemessene Nutzung und Integration ins Unternehmen von hoher Bedeutung und wurde angeregt von den Teilnehmern diskutiert.

Die ‚Offensive Mittelstand‘ ist ein Projekt der Stiftung „Mittelstand – Gesellschaft – Verantwortung“, gegründet von der Bundesregierung, gemeinsam mit Sponsoren aus Industrie und Handel. Seit vielen Jahren entwickeln Praktiker zusammen mit Fachhochschulen und Universitäten pragmatische Konzepte und Materialen, die mittelständischen Unternehmen, dem Herzstück der deutschen Wirtschaft, bei der Sicherung ihres Erfolgs in die Zukunft hinein unterstützen. Die vorhandenen Materialien werden als Hilfe zur Selbsthilfe erstellt und berücksichtigen alle Aspekte unternehmerischer Tätigkeit.

Zu den wesentlichen Bestandteilen der Offensive Mittelstand gehören:

- Analysen mittels Checklisten, die helfen, den aktuellen Standort des Unternehmens zu bestimmen;

- Praxisorientierte Arbeitsmaterialien, die helfen, Schwachpunkte zu identifizieren und Hilfestellung für die Weiterentwicklung des Unternehmens zu geben;

- ‚Offensive Mittelstand‘ zertifizierte Berater, welche mit umfangreicher Berufserfahrung, die Unternehmen bei Analyse und Weiterentwicklung des Unternehmens unterstützen.


Umsetzung der neuen Datenschutzverordnung dringlichstes Thema


Alle anwesenden Mitglieder der Regionalgruppe waren sich einig, das die Umsetzung der neuen Datenschutzverordnung (EU-DSGVO) das die dringlichste Thema für mittelständische Unternehmen ist.

Viele Unternehmen sind sich nicht im Klaren, dass spezialisierte Anwaltskanzleien schon in den Startlöchern stehen, Lücken beim Datenschutz der Unternehmen zu suchen und ggf. Abmahnungen zu versenden.

Die Mitglieder der Regionalgruppe werden daher als erstes eine Checkliste zum Download auf der Homepage der Regionalgruppe hinterlegen (www.offensive-mittelstand-rlp-nord.de). Diese ermöglicht es den Verantwortlichen, im Unternehmen festzustellen, wie gut das eigene Unternehmen auf die neuen Vorgaben der EU-DSGVO vorbereitet ist bzw. welche Lücken bestehen.


Checkliste für mehr Sicherheit


Bei der ohnehin knappen Personaldecke vieler Unternehmen und/oder begrenzter Kenntnis des neuen Datenschutzgesetztes, besteht zusätzlich die Möglichkeit, Berater der ‚Offensive Mittelstand‘ für Planung und Umsetzung der Bestimmungen der EU-DSGVO einzubeziehen. Fast alle haben bereits an der Umsetzung der Vorgaben mitgewirkt und können mit dieser Erfahrung für eine zügige Umsetzung der neuen Vorgaben Sorge tragen.

Der regelmäßige Informationsaustausch der zertifizierten Berater Offensive Mittelstand in regelmäßigen Treffen und der kontinuierliche Austausch wurden von allen Mitgliedern der Regionalgruppe als inspirierend und hilfreich angesehen. Mindestens vierteljährliche Treffen wurden daher von allen begrüßt. Das nächste Thema wird die Digitalisierung der Unternehmen und die Unterstützung durch die ‚Offensive Mittelstand‘ sein.

Pressemitteilung der

Regionalgruppe Nördliches RLP der „Offensive Mittelstand“

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Kommentare
Anonym:
Vielleicht könnte auch mal jemand die Bauarbeiten in der Römerstraße hinterleuchten. Den großen Teil zahlen Anwohner und anliegende Firmen obwohl das die Hauptzufahrtsstraße zum Sportplatz ist, auch von den Baufirmen des neuen anliegenden Wohngebietes wurde die Straße bevorzugt genutzt und geschädigt. Große Bäume die vor vielen Jahren genauso wie Straßenbeleuchtung illegal gesetzt wurden werden zwar durch die Bauarbeiten beschädigt und stellen eine große Gefahr dar werden aber nicht beseitigt weil niemand die Kosten dafür tragen möchte. Dies wurde aber den Anwohnern zugesagt, wurden die Anwohner vorsätzlich angelogen bzgl. der Grundstücksgrene um das vorhaben durchzubekommen und im nachhinein hinter den Rücken der betroffenen zu ändern?
H. Schmidt:
Warum unsere Landesregierung das nicht aufgreift, liegt auf der Hand: Ein entsprechender Entschließungsantrag kam dummerweise von der falschen Partei (CDU, Landtagsdrucksache 17/7994), und ein entsprechender Gesetzesentwurf sogar von der ganz falschen (AfD, Drucksache 17/7619). Würde es in der Landespolitik um sachliche Auseinandersetzungen mit dem Thema gehen, und weniger darum wer im Sandkasten wessen Schäufelchen geklaut hat, müsste man wie die SPD im Nachbarland agieren, aber... Das ist im Übrigen kein auf die SPD oder die Landesebene beschränktes Phänomen, auch bei den anderen Parteien gibt es eine nahezu beliebige Austauschbarkeit einzelner Positionen und Argumentationen zu Sachthemen, je nachdem ob man gerade Regierung oder Opposition ist, und wer gerade mit einer Initiative ums Eck kommt. Und das ist einer der Hauptgründe für die weiter steigende Politikverdossenheit, die Wahlbeteiligungen, und v.a. auch die Wahlergebnisse sogenannter Alternativen.
H. Schmidt:
Das ist mal eine lustige Pressemeldung, fast schon mit Trump-Twitter-Ähnlichkeit. Wieso? Nun: Die Gemeinde veröffentlicht anscheinend neuerdings auf ihrer Homepage die kompletten Sitzungsunterlagen, und im "Sozial-, Kultur-, Sport- und Demografieausschuss" im Januar steht dieser Punkt tatsächlich auf der Agenda. Dort ist als Dokument auch ein Leistungsverzeichnis zu finden, wie die Verpflegung der Grundschule Ringen seit einigen Jahren aussieht. Und dort wird genau aufgelistet, was an 20 Verpflegungstagen wie oft serviert werden darf (Punkt 4.4). Von "Nudel-Soße-Ketchup-Mix" kann man da überhaupt nichts erkennen. Mind. 8x frische Kartoffeln, maximal 4x Hackfleisch, usw. alles genau dort vorgegeben. Ich würde die CDU ungern wegen Fotos mit Hühnern auf dem Arm wählen, lieber wegen einer Politik, die sich an Tatsachen orientiert, und etwas weniger am Wahlkampf und den unbedingt auszugebenden Haribo-Einnahmen. Unsere Kinder essen jetzt schon gut, zum aktuellen Preis.

Erfolgreicher Start ins Wahljahr

Helmut Gelhardt:
Das war eine sehr gute Veranstaltung. Der Redner Detlef Placzek, der schon 2018 in Bendorf beim DGB anlässlich der der '1. Mai-Feier' inhaltlich sehr gut gesprochen hat, ist der Politiker-Typus: sachorientiert, hartnäckiger Zielverfolger, sozial hochkompetent und hochengagiert. Politische Schaumschläge- reien sind von ihm nicht zu erwarten. Das ist wohltuend. Seine Stärke ist das politische Argument. Die Rheinland-pfälzische SPD hat hier einen ausgezeichneten Mann. Er benennt auch klar Fehler der SPD im Bund! Aber er belässt es nicht bei der politischen Rückschau, sondern benennt sachkundig die vielfältigen politischen Erfolge der SPD in Rheinland-Pfalz von 1991 bis heute. Manchmal wird der eine oder die andere beim Genossen Placzek den "politischen Säbel" vermissen. Gleichwohl: Ein MEHR von diesem Typ Politiker ist immer gut! Die Engerser SPD macht ihr Ding. Weiter so! "Nah bei de Leut" ist keine Nostalgie, sondern absolute Pflicht! Ein Kritikpunkt: Der Gitarrenvirtuose kam zu kurz!
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