DRK ehrt langjährige Blutspender
Dank für Einsatz am nächsten
Meckenheim. Mit einem Abendessen ehrte der Vorsitzende des Ortsvereins Meckenheim des Deutschen Roten Kreuzes, Johannes Vennebusch, in der vergangenen Woche langjährige Blutspender. Besonders hoch erfreut zeigte er sich darüber, dass er direkt dreimal eine Urkunde für 125-malige Blutspende vergeben konnte. Viele der Geehrten spenden seit vielen Jahrzehnten Blut, teilweise auch früher im Rahmen ihrer Tätigkeit bei der Bundeswehr oder anderen Institutionen.
Allen gemeinsam ist die Wichtigkeit ihrer Spende vor Augen, denn es kann jeden treffen, dass er nach einem Unfall ober bei einer schwierigen Operation auf Blutspenden angewiesen ist. Und was kaum bekannt ist, aber rund 19 % aller Blutspenden werden heute für die Krebstherapie benötigt, viele Patienten hätten ohne Blutspender keine oder nur geringe Überlebenschancen.
Die Auszeichnungen spiegeln auch die langjährige Verbundenheit mit dem Roten Kreuz wider, denn Männer dürfen im Jahr sechsmal Blut spenden, Frauen nur viermal. Für 25 Blutspenden wurden geehrt: Gabriele Fleck, Stefan Hohn, Ines Huth, Peter Redekop und Bernhard Freiherr von Bothmer. Eine Ehrung für 50 Blutspenden erhielten Kirstin Dederich, Gudrun Johanna Specht, Stephan Sauer, Heinrich Daniel, Ralf Sommer und Hans Lotzien. Bereits 75 Mal wurden zur Ader gelassen Johann Neufeld und Joachim Krüger. Die 100 Blutspenden voll hat Helmut Siebert. Bereits 125 Mal Blut gespendet haben Philipp Prangenberg aus der Grafschaft, Peter Müller aus Rheinbach und Erna Anneliese Wiesel aus Wachtberg.
STF
