Karnevalsgesellschaft Obermendig verabschiedet ihren langjährigen Sitzungspräsidenten Peter Schlaus.
„Danke für fast 15 Jahre Liebe zum närrischen Brauchtum“
Obermendig. Die 3. Sitzung der Karnevalsgesellschaft Obermendig ist ohnehin schon ein Highlight, was allein an dem Run auf die Sitzungskarten abzulesen ist. In diesem Jahr ging es aber besonders emotional zu, denn die Obermendiger Jecken verabschiedeten ihren langjährigen Sitzungspräsidenten Peter Schlaus. Seine karnevalistische Karriere begann der liebevoll als Präsi bezeichnete Peter beim Husarenkorps „Jack von de Wasserschöpp“. 2006 trat er dann in die großen Fußstapfen seines Vorgängers Frank Neideck – eine Herausforderung, die Peter aber mit Bravour bewältigte. 2014, im Jubiläumsjahr der KGO, regierte er als Prinz des ersten Mendiger Dreigestirns die Narren der Brauerstadt und krönte damit seine karnevalistische Vita. Nun soll Schluss sein – zumindest möchte Peter nicht mehr an vorderster Front kämpfen. Darum gab er bereits im Laufe des vergangenen Jahres seinen geplanten Rücktritt bekannt.
Natürlich ließ es sich die KGO nicht nehmen, ihren Präsidenten würdig in den närrischen „Vorruhestand“ zu verabschieden. Als Überraschung hatten die Kellbach-Trioten ein auf die Melodie von „Niemals geht man so ganz“ getextetes Abschiedslied einstudiert, was den scheidenden Präsi sichtlich rührte. Zum Geschenk machte ihm die Karnevalsgesellschaft ein aus Basaltlava gehauenes KGO-Wappen. Mit den Worten „Auch du hinterlässt mir große Fußstapfen, lieber Peter“ bedankte sich der designierte Sitzungspräsident Nico Junglas bei seinem Vorgänger und Vorbild im Namen des Elferrats und der KG. Im Finale folgten zahlreiche weitere Gratulanten, die Bühne des Hexenkessels war diesem Ansturm kaum gewachsen.
Die Obermendiger Jecken verabschiedeten ihren langjährigen Sitzungspräsidenten Peter Schlaus. Fotos: privat
