Allgemeine Berichte | 05.10.2021

Kulturverein Brohl

Das Geiseldrama von Aachen

Filmabend mit Uli Weidenbach war ein tolles Erlebnis

v li.: Helmut Rosenbaum, Ehepaar Becker, Uli Weidenbach, Dieter Reuter, Franz-Josef Döpgen.Foto: Kulturverein

Brohl-Lützing. „Dieser Abend ist nicht wiederholbar“ lobten die Gäste des Filmabends in Brohl die Veranstaltung. Die ZDF-Dokumentation „Das Geiseldrama von Aachen“ von Uli Weidenbach war spannend, gut recherchiert und gewährte tiefe Einblicke in die Arbeit der Polizei und die Gefühle und Ängste der betroffenen Geiseln und deren Angehöriger. Der äußerst brutal vorgehende Täter verletzte mehrere Geiseln und eine Geisel wurde mit einer Handgranate versehen. Über drei Tage währte das Martyrium im Dezember 1999 in der Landeszentralbank Aachen. Aber nicht nur diese spannende 45 - minütige Dokumentation war es, die den Filmabend zu einem Erlebnis machte. Vielmehr noch war es die Veranstaltung nach der Veranstaltung, die die Zuschauer weitere 90 Minuten in ihrem Bann hielt. Uli Weidenbach ist ein hörenswerter Plauderer, der nicht nur mit seinen Filmen Aufmerksamkeit erregt, sondern auch mit seiner Erzählweise und seiner freundlichen Persönlichkeit die Zuhörer fesseln kann. Zudem hatte der Filmemacher noch eine Überraschung für sein Brohler Publikum parat.

Weidenbach hatte das Ehepaar Becker mit nach Brohl gebracht. Eine der betroffenen Geiseln gemeinsam mit der Ehefrau. So wurde die ohnehin gute Veranstaltung zu einem authentischen Erlebnis, für die Besucher. Leider war diese erste Veranstaltung die nach langer Zeit wieder stattfinden konnte, nicht so zahlreich besucht wie gewohnt, und leider gilt wie eingangs zitiert wurde: „Dieser Abend lässt sich nicht wiederholen“.

Die nächsten Termine

15. Oktober: Jahreshauptversammlung 19 Uhr im Bürgerhaus Brohl, 5. November: Mundart und Geschichten, 20. November: Museumsfahrt.

Pressemitteilung

Kulturverein Brohl

v li.: Helmut Rosenbaum, Ehepaar Becker, Uli Weidenbach, Dieter Reuter, Franz-Josef Döpgen.Foto: Kulturverein

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