Präventionstag „Starkregen und Hochwasser“ in Meckenheim am Samstag, 12. August
„Das Hochwasser kennt keine Grenzen“
Meckenheim. „Das Hochwasser kennt keine Grenzen,“ verdeutlicht Meckenheims Bürgermeister Holger Jung bei der Vorstellung des „Aktionstags Starkregen und Hochwasser“. Deshalb hat die Stadt Meckenheim ganz bewusst verschiedene Akteure bei der Planung mit ins Boot geholt. Dazu gehören die Kommunen entlang von Erft und Swist, also die Stadt Rheinbach und die Gemeinden Wachtberg und Swisttal. Am Samstag, 12. August erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Programm in und an der Jungholzhalle. Neben verschiedenen Vorträgen namhafter Fachleute wird es von 10 bis 16 Uhr auch viel zum Anschauen und Ausprobieren geben. Das Hochwasser Kompetenz Centrum (HKC) wird mit seinem Info-Mobil vor Ort sein, der Erftverband wird zum Thema Flusshochwasser und zu Kanalinspektionen informieren. Die beteiligten Kommunen sind mit Info-Ständen vor Ort, die Stadt Meckenheim beispielsweise stellt eine Starkregengefahrenkarte vor und zeigt Gerätschaften aus der Gewässerunterhaltung. Die Freiwillige Feuerwehr Meckenheim ist mit einem Löschgruppenfahrzeug vertreten, die Handwerkskammer zu Köln bietet an, mit ihrem online Tool „Handwerk im Wiederaufbau“ nach geeigneten Fachbetrieben zu suchen. Verschiedene Firmen zeigen Möglichkeiten zu Entwässerung, Rückstauschutz sowie Hochwasserschutz für Türen, Tore und Tiefgaragen. Die nach dem Hochwasser gegründete neue LEADER-Region Voreifel stellt sich und ihre Projekte vor. Der Eintritt und die Teilnahme am Vortragsprogramm ist kostenfrei. Für das leibliche Wohl wird gesorgt. Das genaue Programm mit allen Vorträgen und einer Liste aller Beteiligten findet man auf der Seite der Stadt Meckenheim.
Starkregen und Hochwasser und die damit verbundenen Probleme sind für alle relevant, betonte Miriam Böckmann von der Stadt Meckenheim bei der Vorstellung des Programms. Zusammen mit ihrer Kollegin Michaela Kempf hat sie die Veranstaltung vorbereitet. Die Vorträge richten sich an Laien und nach jedem Vortrag ist Zeit eingeplant, damit die Bürger den Fachleuten Fragen stellen können. Man wolle mit diesem Aktionstag auch das Bewusstsein für die Problematik schärfen und gleichzeitig der „Hochwasserdemenz“ vorbeugen, denn hin und wieder sei zu hören, dass so starke Hochwasser nur alle 100 Jahre auftreten. Ausdrücklich lädt Bürgermeister Holger Jung neben Bürgern aus den beteiligten Kommunen auch alle Interessierten aus den anderen Nachbargemeinden ein, denn das Hochwasser kennt eben keine Grenzen. KS
