Filmabend der Initiative „Blick zurück nach vorn“ in Kooperation mit dem Corso Mayen
„Das Verschwinden des Josef Mengele“
Mayen. Am Freitag, 30. Januar 2026, um 19.30 Uhr zeigt die Bürgerinitiative „Blick zurück nach vorn“ im Corso Kino Mayen den Film „Das Verschwinden des Josef Mengele“.
Der Film zeichnet das Leben des Kriegsverbrechers und Mediziners Joseph Mengele nach, der im KZ Auschwitz-Birkenau die Vergasung der Opfer überwachte und menschenverachtende Experimente an Häftlingen durchführte. Nach diesen unfassbaren Taten gelang ihm die Flucht aus Deutschland. Und er lebte, unterstützt von alten Kameraden und seiner wohlhabenden Familie, in Argentinien. Mitte der 50er Jahre konnte er sogar in seine Hei¬mat-stadt Günzburg reisen und dort seinen Vater treffen. Für seine Verbrechen ver¬ant¬worten musste sich Mengele nie bis zu seinem Tode. 1979 verstarb er in Brasilien beim Schwimmen im Meer durch einen Schlaganfall.
Regisseur Kirill Serebrennikov zeigt Joseph Mengele als Nazi ohne jede Reue, aber voller Selbstmitleid und Paranoia. Herausragende Schauspielkunst, wie August Diehl diesen Unbelehr¬baren als Gehetzten im unaufhaltsamen Niedergang spielt und seine Eindimensionalität und Leere greifbar macht. Der Film, so Radio 3, „ist ein starkes Statement gegen das Verdrängen. Er wirft die Frage auf, ob es Gesellschaften heutigen Kriegsverbrechern immer noch so leicht machen würden, ihrer Strafe zu entkommen.“
Zu diesem Kinoabend laden die Bürgerinitiative „Blick zurück nach vorn“ und das Corso Kino Mayen, Koblenzer Straße 25, herzlich ein. Zum Einlass ab 19 Uhr wird ein Glas Sekt gereicht.
Die Bürgerinitiative „Blick zurück nach vorn“ ist eine Kooperation engagierter Bürgerinnen und Bürger aus Mayen und Umgebung, die in die Geschichte schauen, um eine klare Perspektive für politisches Engagement in Gegenwart und Zukunft zu gewinnen. Über Filme und Künstler will die Initiative mit den Bürgerinnen und Bürgern zu den Themen Politik und Vielfalt ins Gespräch kommen. Um Zukünftiges zu gestalten, braucht es den Blick in die Vergangenheit.
Pressemitteilung Bürgerinitiative „Blick zurück nach vorn“:
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