Veranstaltungen zum Lutherjahr in Bad Neuenahr-Ahrweiler
Das Wittenberg Luthers und die protestantische Kurstadt
Deutsche Stiftung Denkmalschutz und Bürgerinitiative „lebenswerte Stadt laden am 3. und 16. Mai ein
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Zwei hochkarätige Veranstaltungen zum Lutherjahr bietet der Mai: Die eine bietet eine Zeitreise in das Wittenberg Luthers, die andere beleuchtet die evangelischen Akzente im katholischen Bad Neuenahr.
Den Start macht am 3. Mai, 19.30 Uhr, eine Zeitreise unter dem Titel „Eintauchen in das Wittenberg Luthers“ im evangelischen Gemeindesaal/Friedenskirche, Burgunderstraße 2, Ahrweiler. Referentin ist Carola Nathan, Chefredakteurin „Monumente“.
Nathan lässt die Zuhörer eintauchen in die Welt Luthers: Wie lebte der Reformator im ehemaligen Augustinerkloster, und wie sah sein Alltag aus? Gemälde und Beschreibungen der damaligen Zeit, nicht zuletzt der Malerdynastie Cranach, lassen heute Rückschlüsse zu, die es ermöglichen, ein Bild Wittenbergs zur damaligen Zeit zu rekonstruieren.
Carola Nathan ist die Chefredakteurin des Fördermagazins der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und damit betraut, die vielfältige Arbeit der Stiftung verständlich und anschaulich zu machen. Seit dreißig Jahren wirbt die DSD für einen guten Umgang mit Geschichte und Baukultur. Bislang konnte die Stiftung bundesweit für rund 5.000 Baudenkmale über eine halbe Milliarde Euro zur Verfügung stellen.
Am 16. Mai, 19.30 Uhr, folgt die Veranstaltung „Das evangelische Bad Neuenahr“, ein Stadtspaziergang entlang „protestantischer Akzente“ in der Kurstadt, Start ist an der Kurgartenbrücke in Bad Neuenahr.
Das junge aufstrebende Bad Neuenahr im katholischen Rheinland wird in seinen jungen Jahren stark vom Protestantismus geprägt. Wie kam es dazu? Da gibt es zum einen das Kaiserhaus, das das Bad fördert und besondere Beziehungen zum Ahrtal hat, da gibt es preußische Beamte, und da gibt es eine schillernde Gruppe von Kurgästen mit evangelischem Hintergrund – und einige Bauwerke, die die evangelische Geschichte des Bades dokumentieren. Diese gilt es zu entdecken und aus dem damaligen Zeitgeist heraus zu deuten.
Initiatoren sind Deutsche Stiftung Denkmalschutz und Bürgerinitiative „lebenswerte Stadt“. Der Eintritt ist frei, Spenden erwünscht. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.
