Allgemeine Berichte | 28.04.2018

Kunst und Kommunikation in der Alten Druckerei

Das neue Format heißt AHRTkomm

Von Freitag, 12. Oktober bis Sonntag, 11. November

Sinzig. Das Kapitel ARTAHR ist geschlossen - doch die Tradition der großen Kunstausstellungen in der Alten Druckerei soll weitergehen. Das neue Format heißt AHRTkomm. Und dieser Name ist Programm: Vom 12. Oktober bis 11. November wird nicht nur eine möglichst aktuelle Schau der regionalen Kunstszene gezeigt - es wird dazu einen neuen Nachwuchswettbewerb für junge Künstlerinnen und Künstler unter 30 geben. Lesungen, Führungen, Workshops und Diskussionen komplettieren das geplante Programm des neuen Ausstellungsformats. „Wir gehen mit einem runderneuerten Konzept an den Start“, teilten die Mitglieder AHRTkomm-Gruppe jetzt mit. Dieser Gruppe gehören die Sinziger Privatleute Christoph und Thomas Zimmermann, die Remagener Künstlerinnen Angelika Ehrhardt-Marschall und Rosmarie Feuser sowie das Bürgerforum Sinzig an. Dabei beinhaltet der Titel AHRTkomm bereits alle Elemente dieses Formats: „Wir zeigen Kunst aus der Ahrregion. Und wir wollen das Gespräch darüber fördern.“ Gegenüber den bisherigen Ausstellungen in der Alten Druckerei wird sich bei der AHRTkomm einiges ändern. So bewerben sich die teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler nicht mehr für die Kunstschau - sie werden zur Teilnahme eingeladen. Rund 20 Vertreter der regionalen Kunstszene werden in den kommenden Tagen Post erhalten - die Palette reicht dabei von Malerei und Grafik über Multimedia, Mixed Media, Fotografie, Video und Bildhauerei bis zur Installation. Die Werke sollen möglichst aus den Jahren 2017 und 2018 stammen. Ferner findet im Rahmen der AHRTkomm auch ein neuer Nachwuchswettbewerb für junge Kreative aus der Region statt. Dafür haben die Veranstalter das Thema „Rebellion“ gewählt. „Es geht uns um das Phänomen, dass junge Leute immer lauter mit den Hufen scharren, weil sie endlich die moderne, digitale Welt mitgestalten wollen, statt von den Alten in Politik, Wirtschaft oder Gesellschaft mit verstaubten Methoden dominiert zu werden“, beschreibt die AHRTkomm-Gruppe den Ansatz. Junge Künstlerinnen und Künstler unter 30 sind aufgerufen, sich per Mail an info@ahrtkomm.de zu bewerben. Drei von ihnen werden von einer Jury ausgewählt und nehmen an der AHRTkomm teil. Sowohl für die etablierten Künstler als auch für den künstlerischen Nachwuchs wird zudem ein Kunstpreis vergeben. Außerdem will das Team im Rahmen der AHRTkomm Lesungen, Diskussionen, Künstlerworkshops und Führungen für die regionalen Schulen organisieren.

„Unser Ziel ist es, die einmalige Alte Druckerei mit der AHRTkomm in einen einmaligen Raum für Kunst und Kommunikation zu verwandeln“, kündigen die Veranstalter an. Kunstinteressierte sollten sich also schon mal den 12. Oktober vormerken, denn dann feiert das neue Format seine Vernissage. Nähere Informationen gibt es unter www.ahrtkomm.de oder auf facebook.de/ahrtkomm

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