Durch den „Garten Gottes“ zu Klöstern an Mosel und Rhein
Den Alltagsstress vergessen
Einmal im Monat Wandern und Einkehr in einem Kloster halten. Das hatten sich die pensionierten, aber noch aktiven Meckenheimer Kommunalpolitiker vorgenommen
Region. Einmal im Monat Wandern und Einkehr in einem Kloster halten. Das hatten sich die pensionierten, aber noch aktiven Meckenheimer Kommunalpolitiker vorgenommen. Hier konnte sich jeder auf die jahrhundertealten Spuren der Mönche und Nonnen und das Leben in klösterlicher Gemeinschaft begeben, meint Siegfried Schwaner, während er sich seinen Sommerhut aus dem Gesicht schiebt. Kloster Maria Laach: Sie treten von der heißen Mittagssonne in den kühlen Kreuzgang des Klosters Maria Laach in der Eifel. „Plötzlich umfließt einen nur noch Ruhe, hier gibt es nichts, was einen ablenken könnte“, erfasst Raimund Schink die klösterliche Stille. Mitten in den Landschaften Europas, der Vulkaneifel, liegt der „Garten Gottes“, wie die Benediktinermönche ihr Kloster Maria Laach nennen. Er liegt am größten Vulkansee der Eifel, dem Laacher See, umgeben von alten Buchenwäldern. Die Abtei gehört zum Orden der Benediktiner. Zu ihrem Besitz gehören ein landschaftliches Anwesen, mit angeschlossenem Bioladen, das Seehotel, eine große Gärtnerei mit Obstgarten, ein Kunst-Verlag, eine Buchhandlung, eine Bildhauerwerkstatt sowie verschiedene Handwerksbetriebe. Nach einer Wanderung, entlang des schmalen Weges um den Laacher See, mit zahlreichen interessanten Erläuterungen der geologischen Besonderheiten des Erdgeschichts-Kenners Alex Voigtsberger, kehrten die Meckenheimer in ein am See gelegenes Blockhaus ein. Dort stärkten sie sich mit fangfrischem Fisch aus dem Laacher See und rüsteten sich zur Heimreise. Kloster Himmerod im Salmtal/Eifel: Am Südhang der Eifel, dem westlichen Teil des Rheinischen Schiefergebirges, im Tal der Salm gelegen, ist das Kloster umgeben von Wäldern, Tälern und Höhen. Um dort hinzugelangen kommt man durch malerische kleine Städtchen und Dörfer sowie das Moseltal mit seinen Weinbergen.
Es ist ein Ort der inneren Einkehr wie auch der Begegnung. Harmonisch eingebettet in das abgelegene und stille Tal der Salm ist Himmerod ein Ort von besonderer Ausstrahlung ist auch ein Weg, um aus dem alltäglichen Hamsterrad einmal auszusteigen. Klosterkirche der Karmeliter, Beilstein/Mosel:Schmal ist der Steig vom malerischen Beilstein die steile 100-stufige Klostertreppe hinauf zur Klosterkirche der Karmeliter. Kein Problem für die fitten, allesamt über 70-jährigen Kommunalpolitiker. Im Inneren der Klosterkirche steht die „Schwarze Madonna“ eine Königorgel wurde leise bespielt. Beilstein, gelegen in einem engen Talkessel mit steilen Rebhängen, wurde schon sehr oft als Kulisse für Filmproduktionen wie: „Der fröhliche Weinberg“, „Moselfahrt aus Liebeskummer“, „Wenn wir alle Engel wären“, genutzt.
Die Strecke dorthin führte entlang der Mosel bot landschaftlich viel Abwechslung. Windungsreich teilt die Mosel Deutschlands westlichste Mittelgebirgslandschaft in Eifel und Hunsrück Wälder und Weinberge, wunderbare Ortschaften. Vom weltberühmten Riesling-Wein wusste Kurt Wachsmuth manche Story aus seiner aktiven Zeit als Marineoffizier aus Amerika zu berichten. Hier war der Marineoffizier während seiner aktiven Zeit zum Studium abgeordnet. Kloster St. Hildegard, Rüdesheim: Als nächstes Ziel, entlang des Rheines, ist das Kloster Abtei St. Hildegard in Rüdesheim angepeilt, nicht nur, um den imposanten Gebäudekomplex zu bewundern.
Auch die beeindrucken die Stille, und die ruhige Geschäftigkeit der Benediktinerinnen wollen die vier Klosterbesucher genießen. Und natürlich das bekannte Klosterweingut.
Über den Wein schrieb Hildegard einmal: „Der Wein heilt ja und macht den Menschen mit seiner guten Wärme und Kraft froh“.
