Allgemeine Berichte | 16.10.2019

Maria „Mia“ Matthias feierte mit der großen Familie, Freunden und Bekannten

Der 100. Geburtstag

Die Jubilarin im Kreis der engsten Familie, mit dem jüngsten Ur-Urenkel auf dem Schoß. Foto: -AB-

Oberwinter. Den wahrlich seltenen Geburtstag von 100 Jahren feierte am vergangenen Dienstag Maria Matthias, liebevoll genannt „Mia“, geborene Assenmacher, im Franziskushaus. Mit dabei waren, neben den beiden Kindern, fünf Enkeln, vier Urenkeln und drei Ur-Urenkeln, Freunde und Bekannte.

Nach der Messe in der eng besetzten Kapelle des Franziskushauses, die von Pastor Frank Klupsch zelebriert wurde, fand die Feier statt. Dort konnte die 100-jährige „Mia“, der das Alter wirklich nicht anzusehen ist, in geistiger Frische ihre Geburtstagsgäste, unter ihnen auch Bürgermeister Björn Ingendahl und Ortsvorsteherin Angela Linden-Berresheim, willkommen heißen. Mia Assenmacher wurde am 8. Oktober 1919 in Oberwinter geboren und besuchte ab 1926 die Volksschule in ihrem Heimatort. Im Anschluss arbeitete sie als Haushaltshilfe bei einer Oberwinterer Familie. 1937 kam die Jubilarin zum Arbeitsdienst nach Wilhelmshaven, wo sie in einem Haushalt und einem Teegeschäft ihre Anstellung hatte. Bei Kriegsbeginn 1939 wurde sie zum Dienst auf der Marinewerft beordert.

Dort lernte sie ihren späteren Ehemann Egon Matthias kennen. Schon ein Jahr später läuteten die Hochzeitsglocken. Bald darauf wurde die Tochter geboren. 1949 kehrte die Jubilarin mit Ehemann und Tochter nach Oberwinter zurück. Hier wurde der Sohn Norbert geboren, der bis vor ein paar Wochen Ortsvorsteher von Oberwinter war.

Die Jubilarin war stets aktiv im Oberwinterer Vereinsleben, so unter anderem im Damenkegelclub, im MGV Liederkranz, bei den Möhnen und als erstes Funkemariechen. Zusammen mit ihrem Mann Egon war sie im Jahr 1966 das gefeierte Prinzenpaar im Wölle-Karneval. Nach dem Tod ihres Ehemannes regelte sie ihren Haushalt alleine, bis sie schließlich - erst im vergangenen Jahr - von sich aus eine Betreuung im Franziskushaus bevorzugte.

Gerne gesehen ist die Jubilarin vor allem auch als Zeitzeuge bei Veröffentlichungen des Rathausvereins von Oberwinterer Geschichten. AB

Die Jubilarin im Kreis der engsten Familie, mit dem jüngsten Ur-Urenkel auf dem Schoß. Foto: -AB-

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