Eifelvereins-Ortsgruppe Altenahr hatte zum rustikalen Hüttenfest auf der Vereinsanlage „Eifelblick“ eingeladen
Der „Eifelblick“ gehörte wieder den Wanderern
Altenahr. Am Tag der Deutschen Einheit lädt in Altenahr alljährlich die Eifelvereins-Ortsgruppe Altenahr zum rustikalen Hüttenfest auf der Vereinsanlage „Eifelblick“ ein. Da konnte auch ein kleiner Regenschauer die zahlreichen kleinen und großen Wandergruppen der Eifelvereins-Ortsgruppen und Wandervereine von der Ahr, vom Rhein und aus der Eifel nicht vom Besuch abhalten. Bereits ab der Eröffnung am Morgen bis in die frühen Abendstunden trafen die Wanderer sternförmig ein. So waren es über den ganzen Tag verteilt einige Hundert, die auf dem Rotweinwanderweg oder durch den bereits gefärbten Herbstwald unterwegs waren. Die Vereinsmitglieder um den Vorsitzenden Franz-Josef Reuter hatten bereits Tage zuvor die Vereinsanlage hergerichtet. So fand dann auch jeder ein trockenes Plätzchen unter dem Zelt. Und als der Ansturm größer wurde, war schnell das nächste Zelt aufgebaut. Auf die rund 35 Aktiven, die alle im Einsatz waren, kann sich der Vorsitzende verlassen und da stand jeder an seinem Arbeitsplatz: Hinter dem Tresen, in der Frittenbude oder im Kuchenzelt. Da gehörte auch die berühmte Graupensuppe mit einer kräftigen Fleischeinlage dazu und die kam direkt aus dem großen Suppentopf in die Teller, ausgeschenkt von der stellvertretenden Vorsitzenden Irene Carnott. Im Kuchenzelt war das Angebot einfach riesig, da die Eifelvereinsfrauen wieder kräftig den Teig geknetet und herrliche Kuchen gebacken hatten. Aber auch an die jungen Wanderer hatte der Altenahrer Eifelverein gedacht und neben den fest installierten Spielgeräten wie Schaukel und Wippe gab es auch noch ein großes Trampolin für die geübten Springer. Die Jugend- und Familienwartin Sandra Reuter hatte mit ihrer Stellvertreterin Claudia Gemein einen Workshop ausgearbeitet, bei dem die Kinder erst einmal auf Schatzsuche gehen mussten.
Schatzsuche für die Kleinen
Zu entdecken gab es eine Menge bunter Fliesenscherben, die später zum Bild des Wanderfalken, dem Wahrzeichen der Jungwanderer, zusammengesetzt werden mussten. Am Nachmittag hatte auch noch die Weinkönigin Veronique mit ihrer Weinprinzessin Xhana den Weg auf den Eifelblick gefunden, wo sie vom Vorsitzenden Franz-Josef Reuter begrüßt wurden. Gerne nahmen sie den Weg über den Platz vorbei an den Tischen und in den Zelten, wo sie immer wieder einen Stopp einlegten, um mit den Wanderern anzustoßen. Da gab es dann auch den Schluck aus dem Pokal vom vollmundigen roten Spätburgunder. Im Ausschank hatten die Hüttenwirte den Rotwein der Außentemperatur angepasst und wohl temperiert im Angebot. Da es ein ständiges Kommen und Gehen war, brauchte keiner um den Sitzplatz zu fürchten, da immer wieder etwas frei wurde und da sich die Wanderer eh alle kennen, wurde gerne auch einmal zusammen gerutscht. Da wurden dann die nächsten Wandertreffen verabredet oder einfach nur von den Wandererlebnissen erzählt. Dass dies noch recht lange so geht, wünschen sich die Eifelvereins-Ortsgruppen. Und dass sich der Nachwuchs auch für das Wandern und die Natur begeistert, so wie beim Eifelverein in Altenahr die aktive Kinder- und Jugendgruppe der Wanderfalken, betreut von Sandra Reuter und Claudia Gemein. UM
Das Angebot an Kuchen war einfach riesig, da die Eifelvereinsfrauen wieder herrliche Kuchen gebacken hatten. Fotos: UM
