Büroleiter Adalbert „Alla“ Krämer offiziell in den Ruhestand verabschiedet
Der „Herr der Zahlen“ geht nach einem halben Jahrhundert
Remagen. Im Remagener Rathaus ging im wahrsten Sinn des Wortes eine Ära zu Ende. Nach fast einem halben Jahrhundert in Diensten der Stadtverwaltung wurde Stadtoberverwaltungsrat und Büroleiter Adalbert „Alla“ Krämer offiziell in den Ruhestand verabschiedet. Zahlreiche Kollegen, Weggefährten, Familienmitglieder und Freunde waren zu einer denkwürdigen Feierstunde in den städtischen Bauhof gekommen (dessen Umzug an den heutigen Standort „Alla“ Krämer maßgeblich begleitet hatte), um dem angesehenen und beliebten Urgestein einen überaus würdigen Abschied zu bereiten. Krämers Dank galt vor allem auch den Kolleginnen und Kollegen aus den verschiedenen Abteilungen und Einrichtungen der Stadt sowie den Ratsmitgliedern und Ortsvorstehern, mit denen er teilweise über Jahrzehnte hinweg erfolgreich und konstruktiv zusammenarbeitete.
Dann blickte er auf eine bemerkenswerte berufliche Vita zurück, die 1968 bei mit einer Verwaltungslehre bei der Amtsverwaltung Ringen begann. Schon 1971 wechselte Adalbert Krämer zur Stadt Remagen, wo die Stadtkasse seine erste Station war. Das passte, denn bis heute gilt „Alla“ Krämer als „Herr der Zahlen“, der sich nicht zuletzt auch um die finanziellen Belange der Stadt Remagen große Verdienste erworben hat. Über die Funktionen Kassenleiter, Abteilungsleiter Finanzverwaltung/Abteilungsleiter Bau- und Finanzverwaltung wurde Adalbert Krämer im Jahr 1995 Büroleiter und Leiter der Zentralverwaltung, sieben Jahre später erfolgte die Beförderung zum Stadtoberverwaltungsrat.
Im vergangenen Jahr feierte der gebürtige Lantershofener sein 50-jähriges Dienstjubiläum. Beeindruckende Zahlen und Fakten einer sicherlich nicht alltäglichen Berufslaufbahn. „Als Herr der Zahlen hatten sie die Finanzen immer im Blick und einen großen Anteil daran, dass es der Stadt Remagen heute besser geht als vielen anderen Kommunen“, unterstrich Bürgermeister Björn Ingendahl in seinem Grußwort.
Krämer, so Ingendahl, sei stets ein verlässlicher Partner für die Bürgerschaft und die Politik gewesen. Dem schloss sich Personalrat Achim Geil an: „Du hast dich immer für die Mitarbeiter eingesetzt, auch wenn mal irgendwo der Schuh drückte. Wenn man mal nicht einer Meinung war, wurde doch immer eine gute Lösung gefunden.“ Kreisfeuerwehrinspekteur Michael Zimmermann dankte Adalbert Krämer im Namen der freiwilligen Feuerwehr, die nicht zuletzt auch dank dessen Unterstützung auf einem sehr guten Stand ist, wie Zimmermann betonte. Beim Überreichen der Entlassungsurkunde durch Ingendahl wurde es dann noch einmal besonders emotional, standen „Alla“ Krämer doch einige Tränen der Rührung in den Augen. Mit reichlich Geschenken und vielen schönen Erinnerungen klang die Verabschiedung harmonisch aus. Der Stadt Remagen wird Adalbert Krämer sicher auch im Ruhestand eng verbunden bleiben.
Bürgermeister Björn Ingendahl überreichte Adalbert „Alla“ Krämer nach 50 Dienstjahren die offizielle Entlassungsurkunde.
