Exkursionen der BUGA-Freunde Koblenz mit Carmen Barth, Leiterin des Forstamtes Koblenz
Der Koblenzer Stadtwald in Zeiten des Klimawandels
Koblenz. Während bei der ersten Waldbegehung im Rahmen unserer Reihe „Grüne Stadt am Wasser“, der Bereich um den Kühkopf im Blickpunkt stand, fand die Führung dieses Mal auf der anderen Seite der Hunsrückhöhenstraße statt. Den aktuellen Zustand des Waldes und die sich daraus ergebenden Zukunftsplanungen erläuterte Frau Barth sehr anschaulich. Waldschäden, entstanden durch die Trockenheit und durch den Befall der Borkenkäfer waren deutlich zu sehen. Den Umgang mit diesen Phänomenen und die zukunftsfähigen Lösungsansätze interessierten die Vereinsmitglieder sehr. So erfuhren die Teilnehmer*innen aus erster Hand, welche Maßnahmen im Koblenzer Stadtwald umgesetzt werden: die naturnahe Waldbewirtschaftung zum Erhalt oder gar der Erhöhung der Biodiversität, die Naturverjüngung, die Schaffung von baumartenreichen Mischwäldern, die Stärkung heimischer Baumarten und der Schutz seltener oder besonderer heimischer Pflanzen.
Frau Barth stellt auch das Projekt „Klimawald“, eine rund 1,5 Hektar große Fläche im Bereich des Remsteckens vor. Borkenkäfer, aber auch Trockenheit und Hitze sorgten für Stressreaktionen und Absterbeerscheinungen der Bäume in diesem Bereich. Die Fläche wurde nun mit zukunftsfähigen Baumarten, aus dem europäisch asiatischen Raum, schachbrettartig bepflanzt. Um diese Baumarten auf ihre Tauglichkeit in dieser Region zu prüfen, ist es notwendig, solche Versuchsanbauten zu starten. Im Lauf der nächsten Jahre wird sich dann herausstellen, wie diese Baumarten sich im Koblenzer Stadtwald entwickeln. Ob sie als Ergänzung zu bewährten Arten in Mischwäldern gepflanzt werden, wird sich frühestens in 10 Jahren entscheiden.
„Mit großem Interesse verfolgten die Vereinsmitglieder die Ausführungen von Frau Barth. Es freut uns, dass das Projekt „Klimawald“ im Koblenzer Stadtwald von unserem Mitglied, der Sparkasse Koblenz, gefördert wird“, sagt Anna Maria Schuster, Geschäftsführerin der BUGA-Freunde Koblenz.
Pressemitteilung der
BUGA-Freunde Koblenz
Artikel melden
Tourismus am Rhein ... kann die BUGA 2029 wirklich kommen
- Gitta Meyer: Ehrlich,die ganze Idee Buga im Mittelrhein ist falsch. Die Gemeinden sind verschuldet. Schauen sie sich Lahnstein an. Hier ist nichts los. Die Brücke wird bestimmt toll,aber sonst.....
Eifel Rallye Festival 2026 in Daun mit Gruppe-B-Boliden und Rallye-Klassikern
- Oliver Burggraf: Sehr schöne Vorabinfo vor dem Festival. Freuen uns schon drauf
BLICK aktuell-Bilderrätsel: Folge 3
- Claus Wiest: Das Foto zeigt die Rheinfähre Linz-Remagen, aufgenommen von der Anfahrt auf der Linzer Seite mit Blick auf den Ort Kripp.
Flucht trotz ausgelöstem Airback: Polizei stoppt Autofahrer unter erheblichem Alkoholeinfluss
22.04.: Kontrollverlust auf der B260: Alkoholisierter Fahrer flieht nach Unfall
Nievern. Am Abend des 22. April 2026, etwa um 20:15 Uhr, ereignete sich auf der B260 in Fahrtrichtung Bad Ems ein Unfall. Ein Fahrzeug geriet auf Höhe des Überfliegers im Nievern-Bereich außer Kontrolle, begann zu schleudern und stieß schließlich an den Bordstein. Der Schaden an der Felge war beträchtlich, und die Airbags des Autos wurden ausgelöst. Trotz dieser Umstände entfernte sich der Fahrer zunächst unerlaubt von der Unfallstelle.
Weiterlesen
-Anzeige-Umfirmierung als konsequenter Schritt in die Zukunft: „Kurtenacker Friedrich Rechtsanwälte“ wird zu FRIEDRICH Rechtsanwälte
Moderne Struktur, klare Ausrichtung und bewährte Kompetenz
Bad Neuenahr. Aus einer gewachsenen und etablierten Kanzlei entsteht eine noch klarer strukturierte und zukunftsorientierte Einheit: Die bisherige Kanzlei „Kurtenacker Friedrich Rechtanwälte“ firmiert nun unter dem Namen FRIEDRICH Rechtsanwälte. Die Umfirmierung ist dabei kein Bruch mit der Vergangenheit, sondern die logische Weiterentwicklung einer erfolgreichen Kanzleigeschichte.
Weiterlesen
Vorsicht vor falschen Polizisten
23.04.: Falsche Polizisten am Werk: Betrügerische Anrufe im Rhein-Lahn-Kreis
Sankt Goarshausen. Am 23. April 2025 ereigneten sich bereits am Vormittag mehrere Fälle, in denen falsche Polizeibeamte Geschädigte telefonisch kontaktierten. Die Betroffenen erhielten die Mitteilung, dass in ihrer Nachbarschaft ein Einbruch stattgefunden habe und ihr Name auf einer Liste der Einbrecher aufgetaucht sei.
Weiterlesen
