Königsschießen der St. Sebastianus Schützen Obermendig
Der König ist tot, es lebe der König
Mendig. An Fronleichnam begann für die St. Sebastianus Schützen der Tag mit dem Besuch des Gottesdienstes. Wie in Obermendig üblich trugen die Schützenbrüder den Himmel durch die Straßen des Ortes. Nach einer Stärkung versammelten sie sich auf dem Schützenplatz, um die Majestäten des vergangenen Jahres im Rahmen eines Appelles mit anschließendem Empfang zu verabschieden und für die Präsentation des Vereins im vergangenen Jahr zu danken. Nun galt es wieder mit Treffsicherheit die neuen Würdenträger zu finden. Familie Reußner war für das Scheibenschießen verantwortlich. Der Brudermeister Christoph Nolden beaufsichtigte persönlich das Schießen auf den von Hilmar Butz gestifteten Königsadler, der sich hartnäckig wehrte zu Fall gebracht zu werden. Die Jungschützenmeister Cynthia Montermann und Bianca Osiecki hatte alle Hände voll zu tun, um die Prinzen zu ermitteln. Zuletzt starteten dann auch die Bürger, um der Titel des Bürgerkönigs zu erringen. Da sich der Königsadler zu sehr wehrte, entschied der Vorstand vorab die Siegerehrung für Jugend und Bevölkerung vorzunehmen. Mit dem Lichtgewehr konnte Jule Brustmann mit 35 Ringen den Titel der Bambiniprinzessin sichern. Als Schülerprinz qualifizierte sich ihr Bruder Max Brustmann mit 43 Ringen vor Nico Schomisch (39) und Vincent Weber (38). Als einzige Teilnehmerin in der Jugendklasse konnte sich Phenice Wittig den Titel der Jugendprinzessin unangefochten sichern.
Auf den Adler gelang es in offener Klasse Fabian Schmidt beim 73. Schuss, den Adler zu Fall zu bringen und sicherte sich damit den Titel des Vogelprinzen. Auch die Bürger lieferten sich einen harten Konkurrenzkampf, zeigte sich der Rumpf doch ebenfalls sehr robust und konnte erst beim 63. Schuss durch Christian Krause zu Fall gebracht werden.
Es zeigte sich dann bald, dass bei den Schützen der Adler schon sehr gelitten hatte und bereits nach 4 weiteren Schuss, durch Christoph Nolden gespalten werden konnte. Somit konnte die Siegerehrung abgeschlossen werden. Während sich Jennifer Junk mit 48 Ringen unangefochten den Titel der Scheibenkönigin sicherte, mussten Christoph Nolden, Ulrich Eckhard und Willi Massion noch 8 mal Stechen, bevor der 2. Und 3. Sieger festgestellt werden konnte. Wilfried Reußner kommentierte das Ergebnis: nun habt ihr mehr Zehner geschossen wie in dem eigentlichen Wettstreit, wo die Teilnehmer 47 Ringe erzielt hatten. Christoph Nolden konnte nun die Kette des Scheibenkönigs das Diadem und den Wanderpokal an Jennifer Junk übergeben. Als neuem Schützenkönig überreichte der noch amtierende Bezirkskönig Ulrich Eckhard die Königskette an Christoph Nolden, der nun ein weiteres Jahr den Verein, dieses Mal als Schützenkönig präsentiert.
Der Schützenkönig Christoph Nolden und Scheibenkönigin Jenny Junk und stv. Brudermeister als Fähnrich.
