Allgemeine Berichte | 29.07.2024

St. Pantaleon Kirmes in Unkel

Der Regen konnte der guten Laune nichts anhaben

In zehn Einzeldemonstrationen konnten die Kandidaten und die Kandidatin zeigen, was sie an der Fahne leisten konnten.  Fotos: JS

Unkel. Das Wochenende stand ganz im Zeichen der St. Pantaleon Kirmes in Unkel. Zur Einstimmung stieg am Freitagabend eine 90er-Party, bei der die Gruppe „My Coverband“ die Hits der 90er Jahre wiederauferstehen ließ und die Feiernden auf eine kleine Zeitreise schickten. Beäugt vom Kirmesmann, der um 18 Uhr durch die Straßen von Unkel gezogen wurde und schließlich seinen Platz in einer oberen Ecke des Zeltes fand, feierten die Gäste gemeinsam den Kirmesauftakt.

Fähnriche kämpften um zwei Pokale

Der Samstag stand dann ganz im Zeichen der Junggesellen von Unkel. Ab 14 Uhr erwachte der Kirmesplatz wieder zum Leben, was jedoch zu einer sehr nassen Angelegenheit wurde. Es regnete in Strömen, was aber der guten Stimmung keinen Abbruch tat. Ab 14 Uhr kämpften dann neun männliche und ein weiblicher Fähnrich um den Rhein-Ahr Wanderpokal sowie die Westdeutsche Meisterschaft. Sie kamen aus der ganzen Verbandsgemeinde Unkel sowie aus Ohlenberg.

In zehn Einzeldemonstrationen konnten die Kandidaten und die Kandidatin, angefeuert durch ihre Vereinskameradinnen und -kameraden, die sie zu ihrem Auftritt begleitet hatten, zeigen, was sie an der Fahne leisten konnten. Nicht immer lief alles souverän ab und die ein oder anderen Beine zitterten und eine Fahne musste aufgrund falscher Maße ausgetauscht werden, aber schließlich standen die fünf Kandidaten fest, die sich für das Finale qualifiziert hatten.

Während im Zelt um zwei Pokale gekämpft wurde, erwachten im Außenbereich die Fahrgeschäfte zum Leben. Die Autoscooter jagten über die Fläche, die Inhaber des Grillwagens verkauften Frikadellen, Spießbraten und die unterschiedlichsten Burger, während sich einige Vereine unter den Zelten, neben dem Getränkestand an den Biertischen niedergelassen hatten und sich ihr Bier schmecken ließen. Auch die Schießbude, die Candy-World und die Dartbude warteten auf Kundschaft.

Der andauernde Regen stellte die Organisatoren der Kirmes, den Junggesellenverein Unkel 1775 e.V. und den Bürgerverein Unkel 1730 e.V., vor eine Herausforderung. Die beiden Vereine, die sich zu einer GbR zusammengeschlossen hatten, standen vor der Frage, was aus der traditionellen Kettenübergabe werden sollte.

Kettenübergabe konnte wie geplant stattfinden

Der Regen hätte beinahe alles durcheinander gebracht. Aber schließlich konnte der Zug durch Unkel zum Königspaar Christian Füllenbach und Aileen Koch doch fast wie geplant stattfinden und auch die Kettenübergabe fand unter freiem Himmel statt. Der Zug musste lediglich ein wenig abgekürzt werden, um dem erneut einsetzenden Regen noch zu entkommen. Christian Füllenbach war auch der Grund, warum in Unkel zwei Wettbewerbe ausgerichtet werden konnten. Er hatte in 2023 beide Wettbewerbe gewonnen, so dass diese nun in Unkel ausgerichtet wurden.

Zwei Fähnriche beerbten Vorjahressieger

Ihn beerbten Phillip Schmitz als Westdeutscher Meister und Laurin Zimmermann, der sich den Rhein-Ahr Wanderpokal erkämpfte. Die Siegerehrung fand gegen Mitternacht statt. Am Sonntag stand dann der Kirchgang am Vormittag an und das traditionelle Fässchenschwenken.

Der Sonntagnachmittag stand ganz im Zeichen des Nachwuchses. „Wir bieten da den Kindern eine Kiddiekirmes an“, erklärte Hendrik Müller. „Wir veranstalten ein kleines Königsschießen, zeigen ihnen, wie das Fahnenschwenken geht und erzählen ihnen von unseren Traditionen und unsere Geschichten.“ Das Ganze fand von 14 Uhr bis 16 Uhr statt. Um 17 Uhr gab es dann den Königszug des Bürgervereins. Als krönender Abschluss stand der Königsball des Bürgervereins an, an dem jeder und jede teilnehmen konnte.

Nachdem der Samstag fast dahingeschwemmt wurde, lachte am Sonntag schließlich doch noch die Sonne. So konnten die Junggesellen von Unkel und ihre Gäste aus der gesamten Verbandsgemeinde den Sonntag noch so richtig genießen.

Angefeuert wurden die Teilnehmer durch ihre Vereinskameradinnen und -kameraden.

Angefeuert wurden die Teilnehmer durch ihre Vereinskameradinnen und -kameraden.

In zehn Einzeldemonstrationen konnten die Kandidaten und die Kandidatin zeigen, was sie an der Fahne leisten konnten. Fotos: JS

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