Dieblicher Narren starten in die Session
Der Startschuss fiel mit der großen Prunksitzung in der Mosellandhalle
„Dreimal Diewelisch Helau“ hieß es bei der Karneval- und Kirmesgesellschaft Dieblich 1912 e.V.
Dieblich. Die Karneval- und Kirmesgesellschaft Dieblich 1912 e.V. ist das ganze Jahr aktiv. Vier Wochen vor Karneval startet der Verein in die jährliche Session. Mit der großen Prunksitzung in der Mosellandhalle fiel der Startschuss, der Auftakt für eine wochenlange karnevalistische Unterhaltung ist, die die Närrinnen und Narren bis zum Aschermittwoch in Atem hält. Es war ein buntes Programm mit Büttenreden, Tanz und Musik, das pünktlich um 19:11 Uhr begann. Zu den Höhepunkten gehörten die vereinseigenen Tanzgarden und Showtanzgruppen, die einen großen Teil des Abends gestalteten. Das Funkenmariechen Natalie Kalinowski begeisterte genauso wie die Tanz- und Jugendgarde, die Showtanzgruppen „Funcys“, „Hot Päntz“, „Glimmer Girls“ und „Red Jackets“. Sie rockten den Saal und brachten die Bühnenbretter ins Schwingen, zeigten Akrobatik und Anmut, erhielten für ihre Leistung von den Gästen begeisternden Beifall. Diese waren sehr zahlreich erschienen, die Mosellandhalle war ausverkauft. Zu Beginn des Abends zog der Elferrat ein, begleitet von den Tanzgarden und dem Fanfarenzug 1964 Karthause e.V. aus Koblenz. Der Vereinsvorsitzende Andi Bittner begrüßte die Gäste: „Helau ihr Diewelischer, helau ihr Gäste aus nah und fern!“ Dazu gehörte auch das Prinzenpaar aus Kröf, das sich auf der Bühne präsentierte. In Dieblich hat das Prinzenpaar Axel I. vom goldenen Federhalter und Monika I. vom feurigen Schwung noch keinen Nachfolger/in gefunden. Als noch Amtsinhaber bleiben sie aber im Hintergrund. Andi Bittner dankte den Sponsoren, „ohne die es nicht mehr geht“. Er rief der Narrenschar zu: „Was auch um uns herum geschieht, soll uns bis Aschermittwoch egal sein! Wir feiere!“ Und das können die Karnevalisten ausgiebig tun, denn Aschermittwoch ist erst am 1. März. Viel Zeit, Schweiß und Schmerzen haben die Tanzgruppen geopfert, viele Wochen geprobt. Das Ergebnis konnte sich wie immer sehen lassen. Die Jugendgarde startete temperamentvoll mit „An einem Tag wie diesen“. Das lustige Geplänkel von „Pitter und Pitterche“ (Markus Seibel und der zehnjährige Finn Schlag), sorgte für brüllendes Gelächter im Saal und für die erste Rakete des Abends. Aus den Bergen auf die Bühne - so traten die „Funcys“ auf und zeigten: wir wollen und können tanzen. Das Publikum war von diesem Auftritt mit seiner abwechslungsreichen Choreografie begeistert. Ein Debütant auf der Bühne war Mathias Kisselbach und das „XXL Model“ mit dem Anspruch „Schönheit braucht Platz“. Auch der Ortsbürgermeister Andreas Perscheid hatte seinen Auftritt. Von der Bühne wünschte er allen einen wunderschönen Abend. Kalauernd hatten „Dotz und Dötzje“ alias Werner Heitger und Norbert Schäfer die Lacher auf ihrer Seite. Als verwunschene Kobolde präsentierten sich die „Hot Päntz“. Mit ihrer gelungenen Darbietung zeigten sie, dass sich das wochenlange Plagen bei den Proben gelohnt hat. Amüsant war die Vorstellung des Elferrates mit dem Sketch „Mein Mann kann“. Ihr Können unter Beweis stellte die Tanzgarde, die über die Bühne wirbelte. Stefan Strunks Vortrag „Neuendorfer Flittche“ und Markus Seibels Vortrag „Jägermeister“ ließ die Narrenschar schmunzeln. Die „Glimmer Girls“ entführten das Publikum „In die Welt der Puppen“ und die „Red Jackets“ demonstrierten „Living in Amerika“. Zum Finale versammelten sich alle Aktiven auf der Bühne und wurden zu Recht mit stürmischem Applaus belohnt. Viel Spaß versprach auch die „Après Sitzungsparty“, die „Jürgens Musikexpress“ musikalisch anheizte. Wie geht es närrisch weiter in Dieblich? Da wären Seniorenkaffee am 15. Februar, Möhnentreffen am 23. Februar, die Kindersitzung und große Karnevalsparty am 25. Februar und der Umzug am 26. Februar, dem sich eine Karnevalsparty anschließt. Weitere Information unter www.kaundki-dieblich.de.
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