Allgemeine Berichte | 19.07.2016

Junge Leute aus Bistum Trier zum Weltjugendtag in Polen aufgebrochen

Der Weltjugendtag ist ein Erlebnis wert

Mit dabei beim Weltjugendtag 2016 in Polen ist auch Andreas aus Kobern-Gondorf, Michael aus Hain und Sebastian aus Münstermaifeld. Bischöfliche Pressestelle

Neisse/Hain/Münstermaifeld. „Selig die Barmherzigen“ tönt es aus dem Lautsprecher des Busses. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen stimmen ein in die Hymne des Weltjugendtages. Rund 150 junge Leute haben sich am Abend des 17. Julis auf den Weg nach Polen gemacht. Eine Woche später kommen nochmal rund 250 junge Leute hinzu, sodass rund 400 aus dem Bistum Trier an der Großveranstaltung in Polen teilnehmen.

„Der Weltjugendtag ist ein Erlebnis wert“, sagt Andreas Schwunn (18) aus Kobern-Gondorf. Besonders freut sich der Jugendliche auf die Vigilnacht, bei der die rund zwei Millionen jungen Leute aus aller Welt auf freiem Feld übernachten werden, um am nächsten Morgen die Abschlussmesse mit Papst Franziskus zu feiern. Es sei ein „Highlight“, den Papst, den man sonst nur aus dem Fernsehen kenne, so nahe zu sehen. Und die Atmosphäre werde „völlig unbeschreiblich“. Außerdem habe Andreas „richtig Lust“ auf die polnischen Gastfamilien, bei denen sie bei den Begegnungstagen in Oppeln und beim Weltjugendtag in Krakau leben werden. „Zu sehen, wie die Mentalität der Leute ist, das wird etwas Besonderes.“

Vor zehn Jahren hat die Familie von Michael Keuler (18) aus Hain selbst Pilger zum Weltjugendtag nach Köln aufgenommen. „Seither wollte ich auch einmal dabei sein.“ Und nun habe sich für den Jugendlichen die Gelegenheit ergeben. Wenn zwei Millionen junge Menschen in Krakau zusammenkommen, dann sei das „ein großes Ereignis“. Ebenso aber auch die Begegnung mit den Gastfamilien.

Sebastian Lossen (19) aus Münstermaifeld will alles erstmal auf sich zukommen lassen. „Ich glaube, dass alles in seiner eigenen Weise besonders wird“, ist er überzeugt. Er freut sich auf Land und Leute. Erfahrung mit einer großen Glaubensveranstaltung hat er schon gesammelt bei der Messdienerwallfahrt nach Rom vor zwei Jahren. „Das war eine super Atmosphäre“, beschreibt er. Die Jugendlichen seien aufgeschlossen gewesen und er habe so viele neue Leute kennengelernt. So stellt er sich auch den Weltjugendtag vor, nur viel größer. „Selig die Barmherzigen“ lautet das Motto des Weltjugendtages in Krakau, passend zum von Papst Franziskus ausgerufenen Jahres der Barmherzigkeit. Für Sebastian bedeute dies, auf Menschen zuzugehen. „Wenn man keine Offenheit zeigt, lebt jeder für sich selbst“, erklärt er. Besonders bei der derzeitigen Lage in Europa sei dies wichtig. In dem Zusammenhang bedeute Barmherzigkeit, dass wenn man in ein fremdes Land kommt, nicht abgestempelt werde, sondern ein Gefühl der Zusammengehörigkeit vermittelt bekäme. Barmherzigkeit, so erklärt Michael, bedeute, Menschen so anzunehmen wie sie sind. Und auf Menschen zuzugehen.

Vom 17. Juli bis 1. August sind die jungen Menschen aus dem Bistum Trier unterwegs in Polen. Sie werden Tage der Begegnung in Gastfamilien in Oppeln erleben, nach Ausschwitz reisen und beim eigentlichen Weltjugendtag vom 25. bis 31. Juli in Krakau mit rund zwei Millionen jungen Leuten aus aller Welt ihren Glauben leben – und Gottesdienst mit Papst Franziskus feiern.

Weitere Informationen: www.weltjugendtag-bistum-trier.de oder www.facebook.com/triergoesweltjugendtag. Hashtag: #wjttrier

Bischöfliche Pressestelle Trier

Mit dabei beim Weltjugendtag 2016 in Polen ist auch Andreas aus Kobern-Gondorf, Michael aus Hain und Sebastian aus Münstermaifeld. Bischöfliche Pressestelle

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