Allgemeine Berichte | 28.04.2023

Gymnasium im Kannenbäckerland Höhr-Grenzhausen

Deutsch-sizilianischer Austausch

Die Schülerinnen und Schüler beider Schulen verstanden sich auf Anhieb.  Fotos: Gymnasium im Kannenbäckerland Höhr-Grenzhausen

Höhr-Grenzhausen. Nachdem eine Woche zuvor der erste Versuch noch durch einen großen IT-Ausfall am Frankfurter Flughafen vereitelt worden war, konnte sich eine Gruppe von 11 Schülerinnen und Schülern, begleitet von den beiden Lehrkräften Cornelia Stützle und Mark Betzing, endlich auf den Abflug nach Catania (Sizilien) freuen. Damit konnte der Austausch mit dem „Liceo Francesco de Sanctis“ in Paternò, der aufgrund der Corona-Pandemie lange nur über eTwinning und Briefkontakt erfolgt war, nun endlich auch in Form einer echten Begegnung durchgeführt werden. Für das Fach Italienisch und das Gymnasium im Kannenbäckerland als Europaschule ist das ein echter Gewinn!

Schon am Flughafen wurden die Ankömmlinge aus Deutschland herzlich begrüßt und es folgte ein erster Härtetest in Sachen Italienisch, denn es ging bis zum nächsten Morgen direkt in die Gastfamilien. Der nächste Tag stand ganz im Zeichen der Willkommensfeier in der Schule - hier bekamen die Gäste ein eigens einstudiertes Theaterstück sowie eine Tanzchoreographie zu sehen - und einer anschließenden Stadtbesichtigung von Paternò.

Die nächsten Tage boten dann eine Menge Höhepunkte sowohl die Natur als auch die Kultur betreffend. Bei herrlichem Wetter erkundete die deutsch-italienische Schülergruppe, die sich auf Anhieb prima verstand, einen Nebenkrater des Ätna auf über 2000 Metern Höhe und erhielt Einblicke in das Leben an einem Vulkan - ein Thema, das auch in der eigenen Gegend nicht ganz fremd ist, auch wenn die Vulkane der Eifel momentan Gottseidank ruhen. Ein weiterer Verbindungspunkt zwischen den beiden Regionen stellen natürlich auch die Römer dar, deren Überreste in den folgenden Tagen immer wieder für Staunen sorgten. Insbesondere die Amphitheater - ein malerisches in Taormina mit Meerblick, ein beeindruckend großes in Syrakus und ein hinter einer unscheinbaren Häuserfassade verstecktes in Catania - hatten es allen Reiseteilnehmern angetan. Unterstützt durch sehr sachkundige Führungen in den genannten Städten, lernten die Schülerinnen und Schüler eine Menge über die römische Kultur und konnten gleichzeitig auch ihre Fremdsprachenkenntnisse verbessern.

All dies soll in einem Erasmus-Projekt gesichert werden, in dem römische Spuren auf Sizilien und in Rheinland-Pfalz miteinander verglichen werden.

Natürlich kam aber auch Kulinarisches nicht zu kurz. So wurde das ein oder andere Eis getestet und man gewann Einblicke in die sizilianische Küche. Dies lag nicht zuletzt auch an der tollen Betreuung durch die Gasteltern, die es den Kindern an nichts fehlen ließen.

Durch den Besuch des Unterrichts konnten die deutschen Gäste zusätzlich auch Einblicke in das italienische Schulsystem gewinnen. Auch das war sicher eine wertvolle Erfahrung, so wie generell der ganze Austausch, der durch die Akkreditierung bei Erasmus+ finanziell sehr großzügig gefördert werden konnte.

Nach genau einer Woche ging es nach einer Verabschiedung am Flughafen wieder nach Hause ins kalte Deutschland. Die Abschiedstränen waren schnell versiegt, denn auf den Gegenbesuch müssen beide Seiten gar nicht lange warten: Schon Mitte April werden die Italiener zu Besuch in den Westerwald kommen und natürlich brennen alle darauf, ihnen einen ebenso tollen Aufenthalt zu bieten, wie die Westerwälder ihn in Italien hatten.

Pressemitteilung

Gymnasium im Kannenbäckerland Höhr-Grenzhausen

Bei Stadtführungen lernten die Schülerinnen italienische Kultur kennen.

Bei Stadtführungen lernten die Schülerinnen italienische Kultur kennen.

Die Schülerinnen und Schüler beider Schulen verstanden sich auf Anhieb. Fotos: Gymnasium im Kannenbäckerland Höhr-Grenzhausen

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